Pressemitteilungen

Türkei 23.08.2017

Politische Geiselhaft für Mesale Tolu beenden

Reporter ohne Grenzen fordert die türkische Justiz auf, die deutsche Journalistin Mesale Tolu sofort freizulassen und ihre Untersuchungshaft nicht weiter zu verlängern. "Die Türkei muss Mesale Tolus unwürdige politische Geiselhaft endlich beenden", sagte Geschäftsführer Christian Mihr. Tolus Prozess beginnt am 11. Oktober.

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China 10.08.2017

Bürgerjournalist und ROG-Preisträger freilassen

Reporter ohne Grenzen verurteilt das repressive Vorgehen der chinesischen Regierung gegen Bürgerjournalisten. Jüngstes Beispiel ist der Fall des Bloggers Lu Yuyu. Ein Gericht im Südwesten Chinas verurteilte ihn zu vier Jahren Haft, weil er „Streit angefangen und Ärger provoziert“ haben soll. Für seine Arbeit wurde Lu mit dem ROG-Pressefreiheitspreis ausgezeichnet.

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Ägypten 04.08.2017

Fotojournalist Shawkan sofort freilassen

Reporter ohne Grenzen fordert die ägyptischen Behörden auf, den Fotojournalisten Mahmud Abu Seid, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Shawkan, sofort freizulassen. Mitte August sitzt er seit vier Jahren ohne Urteil in Haft. Sein Gesundheitszustand hat sich seit seiner Festnahme dramatisch verschlechtert.

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Türkei 28.07.2017

Freilassung von sieben Cumhuriyet-Mitarbeitern

Reporter ohne Grenzenverurteilt das politisch motivierte Verfahren gegen 17 Mitarbeiter der regierungskritischen türkischen Tageszeitung Cumhuriyet aufs Schärfste. Zwar ordnete ein Gericht die vorläufige Freilassung von sieben Mitarbeitern aus der Untersuchungshaft an, ihre juristische Verfolgung geht jedoch weiter.

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Ghana 25.07.2017

Starke Medienkonzentration und Intransparenz

In Ghana bedrohen Interessenkonflikte zwischen Medienbesitzern und Politikern sowie fehlende Schutzmechanismen gegen Medienkonzentration die Pressefreiheit im Land. Das zeigen die Ergebnisse dreimonatiger Recherchen im Rahmen des weltweiten Projekts Media Ownership Monitor (MOM).

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BND-Massenüberwachung 21.07.2017

Verfassungsbeschwerde abgewiesen

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Beschwerde von Reporter ohne Grenzen gegen die Massenüberwachung des Bundesnachrichtendienstes nicht zur Entscheidung angenommen. Begründung: ROG habe nicht glaubhaft genug begründet, selbst betroffen zu sein. Eine Klage gegen ein Metadaten-Analysesystem des BND ist weiter beim Bundesverwaltungsgericht anhängig.

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Türkei 20.07.2017

Justiz muss Cumhuriyet-Mitarbeiter freisprechen

Reporter Ohne Grenzen fordert die türkische Justiz auf, die Anschuldigungen gegen 17 Mitarbeiter der unabhängigen Tageszeitung Cumhuriyet fallenzulassen. Wegen der Berichterstattung der Zeitung werden ihnen Verbindungen zu verschiedenen „terroristischen“ Gruppen vorgeworfen. Ihnen drohen bis zu 43 Jahre Haft.

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OSZE 18.07.2017

Medienfreiheitsbeauftragter nötiger denn je

Reporter ohne Grenzen begrüßt die Einigung der OSZE auf den Franzosen Harlem Désir als neuen Beauftragten für Medienfreiheit. "Eine dauerhafte Vakanz dieses Postens wäre ein fatales Signal an die Gegner der Pressefreiheit gewesen, die leider auch mitten in der OSZE-Region auf dem Vormarsch sind", sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Russland 17.07.2017

Russland kopiert Gesetz gegen Hassbotschaften

Das russische Parlament will Inhalte in sozialen Netzwerken stärker kontrollieren und orientiert sich dabei am deutschen Gesetz gegen Hassbotschaften. „ Das deutsche Gesetz dient undemokratischen Staaten als Vorlage, um gesellschaftliche Debatten einzuschränken“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Türkei 14.07.2017

Schwarzes Jahr für Journalisten

Ein Jahr nach dem Putschversuch ist die Lage der Pressefreiheit in der Türkei desolat. Die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den Ausnahmezustand für eine beispiellose Hexenjagd auf ihre Kritiker in den Medien genutzt. Systematisch hält die Justiz ohne substanzielle Begründung Journalisten über längere Zeiträume in Untersuchungshaft.

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