Pressemitteilungen

Türkei 27.02.2017

Deniz Yücel sofort freilassen

Reporter ohne Grenzen fordert die türkische Justiz auf, den Korrespondenten der Zeitung Die Welt, Deniz Yücel, sofort freizulassen. "Dass ein Korrespondent einer namhaften ausländischen Redaktion sich jetzt gegen solche Anschuldigungen erwehren muss, bedeutet eine neue Qualität der Verfolgung", sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

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Deutschland 27.02.2017

Nebelkerzen zur BND-Überwachung

Die große Koalition hat beschwichtigend auf die Reaktionen zum aktuellen Spiegel-Bericht über die BND-Überwachung ausländischer Journalisten reagiert. ROG-Geschäftsführer Christian Mihr bezeichnete diese Äußerungen als "Nebelkerzen", die davon ablenken sollten, wie schwer die Vergehen des BND gegen ausländische Journalisten wiegen.

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Überwachung 24.02.2017

BND verstößt gegen Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen ist schockiert über die offenbar gezielte Überwachung von ausländischen Journalisten durch den Bundesnachrichtendienst (BND). Wie der Spiegel berichtet, soll der BND ab 1999 mindestens 50 Journalisten oder Redaktionen auf der ganzen Welt mit eigenen Selektoren überwacht haben.

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Türkei 24.02.2017

Petition #FreeWordsTurkey übergeben

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, das PEN-Zentrum Deutschland und Reporter ohne Grenzen haben gegenüber der Bundesregierung mit Nachdruck ein entschiedenes Eintreten für Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei gefordert. Sie solle sich konsequent für die sofortige Freilassung festgesetzter Journalisten einsetzen.

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Venezuela 23.02.2017

Berichte über Proteste nicht behindern

Reporter ohne Grenzen fordert die Regierung Venezuelas auf, Journalisten nicht länger bei der Berichterstattung über Korruptionsvorwürfe und Proteste zu behindern. Immer wieder werden ausländische Journalisten ausgewiesen und einheimische eingeschüchtert, wenn sie zu heiklen Themen recherchieren wollen.

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Usbekistan 22.02.2017

Seit 1999 inhaftierter Journalist frei

Reporter ohne Grenzen ist erleichtert über die Freilassung des seit fast 18 Jahren in Usbekistan inhaftierten Journalisten Muhammad Bekschanow. Der einstige Chefredakteur der Oppositionszeitung Erk war seit dem 15. März 1999 im Gefängnis und damit weltweit einer der am längsten für seine Arbeit inhaftierten Journalisten.

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Türkei 17.02.2017

Faires Verfahren für Deniz Yücel

Reporter ohne Grenzen fordert die türkischen Behörden auf, den deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel sofort einem Untersuchungsrichter vorzuführen. Der Türkei-Korrespondent der Welt befindet sich nach Angaben des Verlags in Polizeigewahrsam. Die Behörden werfen ihm unter anderem Terrorpropaganda vor.

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Ukraine 17.02.2017

Angriffe gegen Journalisten aufklären

Reporter ohne Grenzen fordert die ukrainischen Behörden auf, Angriffe auf Medienschaffende in allen Teilen des Landes zu untersuchen und die Verantwortlichen nicht straffrei davonkommen zu lassen. So wurden die meisten Angriffe auf Journalisten, die 2014 über die Maidan-Bewegung berichtet hatten, bis heute nicht aufgeklärt.

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Kanada 16.02.2017

Krise der Pressefreiheit zügig beenden

Reporter ohne Grenzen fordert den kanadischen Premierminister Justin Trudeau zu zügigen Reformen auf, um die Krise der Pressefreiheit in seinem Land zu beenden. Trotz Trudeaus verbalen Bekenntnissen zu freien Medien hat es seit seinem Amtsantritt eine ganze Reihe schwerer Verstöße gegen die Freiheit journalistischer Recherche und den Quellenschutz gegeben.

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Ecuador 15.02.2017

Mediengesetz muss reformiert werden

Anlässlich der Präsidenten- und Parlamentswahl in Ecuador fordert Reporter ohne Grenzen eine Reform des Mediengesetzes von 2013. Das Gesetz habe sich "als Instrument der Unterdrückung kritischer Berichterstattung erwiesen", sagte Geschäftsführer Christian Mihr. Der scheidende Präsident Rafael Correa dämonisierte oppositionelle Medien seit seinem Amtsantritt.

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