Irak 14.06.2005

Aubenas und Hanoun frei

Aubenas und Hussein

Berlin/Paris, 14. Juni 2005. Reporter ohne Grenzen ist außerordentlich erleichtert und erfreut über die Freilassung von Florence Aubenas und Hussein Hanoun. Die Journalistin der französischen Tageszeitung „Libération“ und ihr irakischer Dolmetscher und Führer sind am Samstag nach 157 Tagen in Geiselhaft im Irak freigelassen worden.

„Ihre Befreiung beweist, wie wichtig und lohnenswert unsere Solidaritäts-Kampagne war. Wir danken allen, die während dieses langen Wartens unermüdliche Unterstützung gezeigt haben, besonders den Kollegen der „Libération“, so Reporter ohne Grenzen.

Die Menschenrechtsorganisation hatte nach der Entführung von Aubenas und Hussein am 5. Januar in Bagdad immer wieder auf das Schicksal der beiden aufmerksam gemacht, etwa mit einem weltweit übertragenen Konzert, mit Porträts an Rathäusern in Frankreich und einem Appell von über 100 Chefredakteuren und Herausgebern europäischer Medien für die Freilassung von Aubenas und Hanoun.

Reporter ohne Grenzen hofft nun, dass sich die Situation im Irak entspannt und Journalisten dort wieder unter besseren Bedingungen arbeiten können.

Die Organisation weist darauf hin, dass es noch immer keine Neuigkeiten von dem französischen Kameramann Fred Nérac gibt, der seit dem 22. März 2003 im Südirak vermisst wird und der für den britischen Nachrichten Sender ITN gearbeitet hat.

Weitere Informationen:
Reporter ohne Grenzen - Katrin Evers
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