Stipendium 02.06.2016

Auszeit für Journalisten aus Krisengebieten

© Nick Jaussi

Das Auszeit-Stipendium ist das neue gemeinsame Projekt von Reporter ohne Grenzen und der taz Panter Stiftung, einer gemeinnützigen Organisation, die mit der Berliner Zeitung die tageszeitung (taz) verbunden ist.

Wir laden zwei Journalisten aus Kriegs- und Krisengebieten ein, für eine begrenzte Zeit in Berlin zu bleiben. Wir bieten ihnen Zuflucht und Ruhe für bis zu drei Monate. Das erste Stipendium wird von September – November 2016 vergeben, das zweite von November 2016 – Januar 2017. 

Wer kann sich bewerben? 

  • Journalisten die eine Auszeit benötigen. Dies kann zum Beispiel der Fall nach Berichterstattungen aus einem repressiven Umfeld heraus sein oder nach einer Arbeit in Kriegs- oder in Unruhegebieten.
  • Journalisten die aufgrund ihrer Arbeit für eine Zeit aus dem Fokus staatlicher Sicherheitsorgane genommen werden müssen.

Was wir anbieten:  

Wir erstatten Reisekosten, stellen ein angenehmes Apartment, sorgen für Taschengeld und eine  kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin für bis zu drei Monate. Teilnehmer/Innen können sich, wenn sie wollen, komplett aus dem öffentlichen Leben zurückziehen und die Zeit zum Schreiben oder Denken nutzen. Vielleicht möchten sie auch das politische Leben in Berlin erkunden. Natürlich werden wir bei allem behilflich sein.    

Voraussetzungen:

Teilnehmer/Innen sollten in der Lage sein, in einfachem Englisch oder Deutsch zu kommunizieren. Sie sollten ferner ausreichende Arbeitserfahrungen als Journalisten vorweisen können. Darüber hinaus sollte die Absicht vorliegen, nach einer dreimonatigen Aufenthaltszeit in ihr Herkunftsland zurückzukehren.  

Bewerbungen:

Bitte schicken Sie uns das Bewerbungsformular und die anderen angefragten Dokumente bis zum 30. Juni per E-mail.



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