re:publica Panel am 8. Mai in Berlin ICS

Berlin als Standort für Exilmedien & Digitaljournalismus aus aller Welt

re-publica.com

Ort: Luckenwalder Straße 4-6, Stage 5

Datum: Mittwoch, 08.05.2019

Zeit: 10.00 - 11.00 Uhr

 

Berlin hat weltweit eine enorme Strahlkraft als Digital- und Startup-Metropole. Digitalisierung ist jedoch kein Selbstzweck. Wie viele andere Metropolen steht auch Berlin vor der Herausforderung, die digitale Zukunft der Stadt zu begleiten und mitzugestalten – und dies nicht nur technologisch, sondern auch gesellschaftspolitisch und unter Beteiligung der Berliner*innen. Berlin hat sich in den letzten Jahren nicht nur als digitale, sondern auch als „netzpolitische Hauptstadt Europas“ etabliert. Hier ist eine bedeutende Szene mit digitalen Aktivist*innen gewachsen, die sich von Berlin aus für Menschenrechte im digitalen Raum einsetzen.

Gleichzeitig hat sich Berlin in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem Zufluchtsort für Journalist*innen und Whistleblower*innen und zu einem wichtigen Standort für Exilmedien entwickelt. Denn weltweit werden Medienschaffende von Regierungen und Geheimdiensten immer stärker überwacht. In zahlreichen Ländern wird die Arbeitssituation für Journalist*innen und Blogger*innen immer dramatischer, viele werden eingeschüchtert, bedroht und verfolgt.

Mit dem Berliner Stipendienprogramm zur Stärkung von Journalist*innen im digitalen Raum, das aus Mitteln der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe durch Reporter ohne Grenzen e.V. umgesetzt wird, werden seit 2018 Digitaljournalist*innen, die in ihren Heimatländern bedroht werden, mit einem Stipendium für einen Aufenthalt nach Berlin eingeladen. Sie erhalten hier ein Training in digitaler Sicherheit und werden geschult, das Erlernte in ihren Heimatländern weiterzugeben. Darüber hinaus wird den Fellows der Erfahrungsaustausch mit Aktivist*innen aus der netzpolitischen Szene Berlins sowie den in Berlin ansässigen Exilmedien ermöglicht.

Neben ROG - Vorstandsmitglied Gemma Pörzen und der ehemaligen ROG - Stipendiatin Marie Declercq diskutieren Ramona Pop, Can Dündar und Lorenz Maroldt. Moderiert wird die Runde von Sumi Somaskanda.

Tickets und Infos auf der Webseite der re:publica

 

 

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