Konferenz am 2./3. Februar 2017 in Frankfurt/Oder ICS

Die Verteidigung der Medienfreiheit in Osteuropa

Ausgehend von den aktuellen Entwicklungen der Pressefreiheit in Süd- und Südosteuropa sollen bei den 14. Frankfurter Medienrechtstagen Möglichkeiten diskutiert werden, die Medienfreiheit zu verteidigen. Christian Mihr und Dilay Yalçin von ROG diskutieren die Pressefreiheit in Osteuropa und der Türkei. 

am 2. und 3. Februar 2017
Europa-Universität Viadrina 
Großer Senatssaal
Große Scharrnstraße 59
15230 Frankfurt/Oder

Die rücksichtslose Unterdrückung der Medien in der Türkei beherrscht aktuell die Schlagzeilen. Dabei gerät in den Hintergrund, dass auch die Regierung des griechischen Ministerpräsidenten Tsipras gezielt kritische Medien ausschaltet, Polen ein umstrittenes Mediengesetz einführt und die Regierung Orbán in Ungarn die letzten unabhängigen Medien gleichschaltet. Hinzu kommen in praktisch allen Ländern Ost- und Südosteuropas Übergriffe auf Journalisten, Manipulationsversuche durch Seilschaften in Politik und Wirtschaft. Ausgehend von dieser Situation und der Gegenwehr der Zivilgesellschaften in Griechenland, Polen, Ungarn und der Türkei sollen konkrete Optionen zur Verteidigung der Medienfreiheit in Ost- und Südosteuropa diskutiert werden.

Unter anderem werden Christian Mihr, Geschäftführer von Reporter ohne Grenzen, und Dilay Yalçin, Projektmanagerin des ROG-Projekts "Media Ownership Monitor" in der Türkei, an der Konferenz teilnehmen. Christian Mihr diskutiert am 2. Februar um 11.45 Uhr auf einem Podium über die Pressefreiheit in Ost- und Südosteuropa. Dilay Yalçin nimmt am 3. Februar um 11 Uhr an der Podiumsdiskussion zum Thema "Türkei: Die Lage der Medien nach dem Putschversuch - ausweglos?" teil. 



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