Syrien 29.10.2008

Drei syrische Journalisten zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist schockiert über die Verurteilung von drei syrischen Journalisten zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe durch ein Gericht in Damaskus. Die Journalisten wurden am 29. Oktober zusammen mit neun weiteren Demokratie-Aktivisten und Mitgliedern des „Nationalen Rats der Damaszener Erklärung“ verurteilt. Die Erklärung enthält unter anderem einen Appell für mehr Meinungsfreiheit in Syrien.

 

Das Gericht hat die zwölf Angeklagten der „Veröffentlichung von falschen Informationen mit dem Ziel, dem Staat zu schaden“, der „Zugehörigkeit zu einer Geheimorganisation mit dem Ziel, den Staat zu destabilisieren“ sowie der „Anstiftung zum Rassenhass und zum Konfessionalismus“ für schuldig befunden. ROG fordert die Europäische Union auf, sich mehr für Inhaftierte in Syrien einzusetzen, die verurteilt wurden, weil sie ihre Meinung frei geäußert haben.

 

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Ansprechpartnerin:
Anja Viohl, Reporter ohne Grenzen
Tel.: 030/6158585
presse@reporter-ohne-grenzen.de

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