China 01.06.2012

Film-Preview ‚AiWeiwei: Never Sorry‘ am Samstag im Freiluftkino Kreuzberg in Berlin

"Ai Weiwei: Never Sorry" porträtiert auf beeindruckende Weise den chinesischen Künstler und Dissident Ai Weiwei, der glaubt, dass Kunst und menschliche Freiheit untrennbar miteinander verbunden ist. Weil er sich traut, seine Gegner zu provozieren, weil er nachfragt, wo andere wegschauen, wurde er 2011 drei Monate lang inhaftiert. Seitdem steht er unter politischem Hausarrest. Die Regisseurin Alison Klayman begleitete drei Jahre lang den prominenten chinesischen Aktivisten und montierte aus Gesprächen mit Künstlern und Autoren, mit Ai Weiwei und seiner Familie das erste Filmporträt über eine einzigartige Persönlichkeit. Zudem zeigt der Film ein differenziertes China zwischen Willkür und Widerstand.

Der Film ist ab dem 14. Juni 2012 bundesweit in den Kinos zu sehen.

In Kooperation mit Reporter ohne Grenzen wird der Film zwischen dem 2. und 12. Juni 2012 in Berlin, Köln, Hamburg, Kassel und Essen vorab gezeigt.

Film-Preview mit Podiumsdiskussion in Berlin am Samstag, 02. Juni 2012 um 21.30 Uhr (Einlass: 21.00 Uhr) im Freiluftkino Kreuzberg im Innenhof des Kunstquartier Bethanien; Eintritt: 7,50 Euro

Die Presse- und Meinungsfreiheit ist in China stark gefährdet. Die Regierung geht systematisch  gegen kritische Journalisten, Medienschaffende und deren Angehörige vor. China ist nach wie vor eins der Länder, in denen die Zahl der inhaftierten Medienschaffenden am höchsten ist: Aktuell sind 30 Journalisten sowie 70 Internetaktivisten und Blogger in der Volksrepublik inhaftiert. Die meisten sitzen für Vergehen wie "Staatsgefährdung" oder "Enthüllung von Staatsgeheimnissen" unter schwierigen Bedingungen in Gefängnissen oder Arbeitslagern ein.

Reporter Ohne Grenzen wird beim Film-Preview am Samstag in Berlin mit einem Stand vertreten sein und informiert über die Lage der Medien- und Pressefreiheit in China.

Weitere Informationen zum Film finden Sie unter www.aiweiwei-neversorry.de und auf Facebook.


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