Indien 23.06.2021

#FreeThemAll: Sulabh Srivastava

Orange-weiß-grüne Flagge mit blauem Emblem
Flagge von Indien © picture alliance / Bildagentur-online / McPhoto / Bildagentur-online / McPhoto

Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) hat die Behörden in dem indischen Bundesstaat Uttar Pradesh dazu aufgefordert, den Tod des Journalisten Sulabh Srivastava umfassend aufzuklären. Srivastava, der für die Fernsehsender ABP News und ABP Ganga arbeitete, war am 13. Juni leblos in der Nähe eines Ziegelofens gefunden und später in einem Krankenhaus in dem Distrikt Pratapgarh für tot erklärt worden. In einer Stellungnahme der örtlichen Polizei hieß es zunächst, der Journalist sei in einem Motorradunfall verwickelt gewesen und dabei umgekommen. Nach einer näheren Untersuchung des Leichnams und Berichten, dass Srivastava zuletzt anonyme Drohungen erhalten hatte, leiteten die Behörden jedoch ein Ermittlungsverfahren ein.

Laut lokalen Medienberichten und Informationen des CPJ hatte Srivastava einen Tag vor seinem Tod eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet und Beschwerde beim Büro des zuständigen Polizeidirektors eingereicht. Berichten der Tageszeitung The Hindu zufolge, äußerte Srivastava gegenüber den Beamten die Sorge, er werde wegen seiner Berichterstattung von einer kriminellen Gruppe verfolgt.



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