Ruanda 25.06.2010

Journalist in Kigali erschossen

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist bestürzt über die Ermordung von Jean-Léonard Rugambage am Abend des 24. Juni in Kigali, der Hauptstadt  Ruandas. Unbekannte erschossen den stellvertretenden Chefredakteur der zweiwöchentlich erscheinenden Zeitung Umuvugizi gegen 23 Uhr vor seinem Haus. Rugambage ist der erste Journalist, der in dem ostafrikanischen Land seit 1998 ermordet wurde.

 

"Seit Monaten verurteilen wir das politische Klima des Terrors und die vermehrten Repressionen gegen Journalisten in Ruanda“, so ROG. „Immer wieder suspendieren die Behörden Zeitungen, werden Prozesse gegen Medienmitarbeiter geführt und Internetseiten gesperrt. Im Hinblick auf die Präsidentschaftswahl im August organisiert die ruandische Regierung eine stark kontrollierte Wahlkampagne, bei der jegliche Kritik unterdrückt und die Opposition außen vor gelassen wird.“

 

Lesen Sie hier die vollständige Meldung (Englisch).

nach oben