Expertengespräch am 14. Mai in Heidelberg ICS

Media Monday - Zur Lage der Pressefreiheit in der Türkei

Der türkische Präsident Erdogan © Picture alliance/abaca

Die drastischen Einschränkungen der Pressefreiheit in der Türkei führen auch hierzulande zu vielen Reaktionen - auch weil deutsche Staatsbürger wie Deniz Yüzel oder Peter Steudtner verhaftet wurden. Im Expertengespräch diskutieren ROG-Referentin Anne Renzenbrink und Dr. Hans Georg Fleck vor dem Hintergrund der vorgezogenen Neuwahlen über die aktuelle Lage der Pressefreiheit unter Erdogans Regime.

Am 14. Mai
um 19:00 Uhr
in der Heuscheuer
Große Mantelgasse 2, 69117 Heidelberg

Die Türkei wird in der Rangliste der Pressefreiheit auf Platz 157 von 180 Staaten geführt. Die drastischen Einschränkungen der Presse-und Meinungsfreiheit in der Türkei führen auch hierzulande regelmäßig zu vielen Reaktionen – dies insbesondere deshalb, weil die Verhaftungen auch deutsche Staatsbürger wie den Journalisten Deniz Yücel oder den Menschenrechtsaktivsten Peter Steudtner getroffen haben.

Zwar wurden manche andere Journalisten zwischenzeitlich wieder freigelassen, jedoch sind die Freilassungen ebenso willkürlich wie die Inhaftierungen. Nachdem vor kurzem die größte noch halbwegs unabhängige Mediengruppe an einen regierungsnahen Konzern verkauft wurde und dem nur noch wenige unabhängige, oppositionelle Medien mit geringen Auflagen entgegenstehen, wird quasi die gesamte Medienlandschaft von Erdogans Regime kontrolliert und steht damit vor der Gefahr einer medialen Gleichschaltung.

Wir laden Sie ein, mit unseren Experten über die Lage der Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei zu diskutieren – auch und gerade vor dem Hintergrund der vorgezogenen Neuwahlen. Anmelden kann man sich per Mail an service@freiheit.org.

Es diskutieren

Dr. Hans-Georg Fleck, Leiter des Büros Istanbul der Friedrich Naumann-Stiftung für die Freiheit
Anne Renzenbrink, Pressereferentin, Reporter ohne Grenzen

Moderation: Dr. Klaus Welzel, Chefredakteur, Rhein-Neckar-Zeitung



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