09.02.2006

Medien unter Druck - Weißrussland vor den Wahlen

DEUTSCHE WELLE und REPORTER OHNE GRENZEN

laden ein zu einer Podiumsdiskussion

Mittwoch, den 22. Februar 2006, 18.30 Uhr
in der Bertelsmann Stiftung Berlin, Unter den Linden 1, 10117 Berlin

Weißrussland gilt als letzte Diktatur Europas. Am 19. März finden dort vorgezogene Präsidentschaftswahlen statt. Alexander Lukaschenko, seit 1994 an der Macht, tritt zum dritten Mal an. Der Opposition blieb kaum Zeit sich zu formieren. Radio und Fernsehen sind unter staatlicher Kontrolle und daher lediglich Sprachrohr der Regierung. Unabhängige Zeitungen und Zeitschriften finden nur noch im Ausland Druckereien; an der Grenze werden sie immer wieder beschlagnahmt. Auch das Internet ist ins Visier der Behörden geraten.

Welche Chancen auf Veränderung hat Weißrussland?
Welche Möglichkeiten bleiben den unabhängigen Medien?
Was können Politik und Medien aus dem Ausland bewirken?

Darüber diskutieren

* Zhanna Litvina, Vorsitzende der weißrussischen Journalistenassoziation
* Alexander Vaitovich, unabhängiger Wahlbeobachter der weißrussischen
Bürgerinitiative „Freie Wahlen"
* Cornelia Rabitz, Leiterin des russischen Programms der Deutschen Welle
* Manfred Grund, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion und Mitglied des
Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages

Moderation: Sabine Adler, Deutschlandradio


Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Bitte melden Sie sich bis zum 17.02. an per E-Mail
oder telefonisch unter 030/6158585. Vielen Dank.




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