Podiumsdiskussion am 8. Juli 2016 in Hamburg ICS

Neuer Aufbruch für geflüchete Journalisten

Im Rahmen der Jahreskonferenz von netzwerk recherche (nr) laden Reporter ohne Grenzen und die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte zu einer Podiumsdiskussion über die Perspektiven geflüchteter Journalisten im deutschen Exil: 

am Freitag, 8. Juli 2016, von 10:45 bis 11:45 Uhr 
im Konferenzzentrum des NDR-Fernsehens
Hugh-Greene-Weg 1
22529 Hamburg 

Auf dem Podium:

Sharmila Hashimi
, freie TV- und Radiojournalistin im Exil
Kamran Khan, pakistanischer Journalist im Exil 
Rebecca Roth, Neue Deutsche Medienmacher
Petra Sorge, Redakteurin Cicero
Jens-Uwe Thomas
, Referent für Nothilfe und Flüchtlingsarbeit, ROG

Moderation: Christian Mihr, Geschäftsführer, Reporter ohne Grenzen

"Bedeutet der Neustart im deutschen Exil für Journalisten Ende oder Aufbruch?" fragte ein Panel bei der nr-Jahreskonferenz vor einem Jahr und stellte fest, dass die Ankunft oft mehr Ende als Aufbruch ist – auch weil es bei deutschen Medien an Bereitschaft fehle, die Kompetenzen von Geflüchteten ernstzunehmen und zu verstehen. Ein Jahr später bewältigt Deutschland die Herausforderungen der größten Geflüchtetenbewegung seiner jüngeren Geschichte, und auch die Medienlandschaft hat sich verändert.

Geflüchtete sind immer öfter nicht mehr nur als Opfer Gegenstand von Berichterstattung, sondern werden auch als neue Zielgruppe verstanden. Daraus ergeben sich auch neue Arbeitsmöglichkeiten. Wie nachhaltig sind die neuen Medienangebote für Geflüchtete? Vor welchen Schwierigkeiten stehen geflüchtete Journalisten - und haben sich diese verändert? 

Im Rahmen der Veranstaltung stellt Andreas Lorenz von der taz Panter Stiftung das Auszeit-Stipendium für Journalisten aus Kriegs- und Krisengebieten vor, das die Stiftung zusammen mit Reporter ohne Grenzen ins Leben gerufen hat. 

Dieses Gespräch findet auf Englisch statt. 



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