Irak 13.02.2006

Neues Ultimatum im Fall Jill Carroll

Die Geiselnehmer Jill Carolls haben nach Angaben des kuwaitischen
Fernsehsenders Al-Rai TV gedroht, die Journalistin zu töten, wenn ihre Forderungen nicht bis zum 26. Februar erfüllt werden. Die Redakteurin des „Christian Science Monitor“ wird seit dem 7. Januar gefangen gehalten. Die Enführer verlangen die Freilassung aller weiblichen Gefangenen in US-Gewahrsam im Irak. Reporter ohne Grenzen ist besorgt über das neue Ultimatum.

„Ein zuvor von den Entführern gestelltes Ultimatum wurde glücklicherweise nicht umgesetzt. Wir nehmen dieses jedoch sehr ernst; auch wegen der derzeitigen enormen Spannungen zwischen europäischen und nahöstlichen Ländern“, erklärte die Menschenrechtsorganisation. „Wir fordern erneut, dass
jeder mögliche diplomatische Schritt unternommen wird, um die junge und unschuldige Journalistin zu befreien“, so Reporter ohne Grenzen.

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