Vortrag und Diskussion am 29. Oktober in Hamburg ICS

Pressefreiheit in Mexiko

Das Instituto Cervantes Hamburg lädt im Rahmen seines Kulturprogramms "Otoño Latinoamericano" (Lateinamerika-Herbst) ein zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion unter dem Titel "Pressefreiheit in Mexiko: Der investigative Journalismus unter Beschuss"

am Donnerstag, 29. Oktober 2015, um 19 Uhr
im Instituto Cervantes Hamburg,
Chilehaus, Eingang B, 1. Etage,
Fischertwiete 1, 20095 Hamburg.

Diskussionsteilnehmer:

  • Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen
  • Stefan Endter Geschäftsführer des Deutschen Journalistenverbands/Landesverband Hamburg
  • Marcela Turati, mexikanische Investigativjournalistin
  • Moderation: Peter Burghardt, ehemaliger Korrespondent der Süddeutschen Zeitung für Lateinamerika

 

In Mexiko gehen investigative, kritische Journalisten bei der Ausübung ihres Berufs oft ein tödliches Risiko ein. Oft recherchieren sie zu den Verzahnungen der Drogenkriminalität mit Personen aus Wirtschaft und Politik. Drohbriefe an Redaktionen und einzelne Journalisten bis hin zu gezielten Tötungen von Journalisten sind an der Tagesordnung. Gegen solche Übergriffe unternimmt die Regierung nur selten etwas. Kaum einer der Morde wird aufgeklärt. Die mexikanische Investigativjournalistin Marcela Turati berichtet über die aktuelle Situation in Mexiko und diskutiert anschließend mit deutschen Experten.

Der Vortrag findet in Zusammenarbeit mit Amnesty International (Regionalverbund Mexiko/Zentralamerika, Hamburg) und dem Deutscher Journalistenverband statt.



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