Diskussion am 12. September 2014 in Darmstadt

Von Repressionen ins Exil getrieben

12.09.2014, 19.00 Uhr

Literaturhaus Darmstadt
Kasinostraße 3
64293 Darmstadt


Diskussion zur Situation für Journalistinnen und Journalisten in Aserbaidschan

 

Auf dem Podium:

Shahla Sultanova, Journalistin aus Aserbaidschan

Jens-Uwe Thomas, Referent für Nothilfe und Flüchtlingsarbeit, Reporter ohne Grenzen

Ludger Hünnekens, Kulturreferent der Stadt Darmstadt

Franziska Sperr, Vizepräsidentin und Writers-in-Exile-Beauftragte, PEN-Zentrum Deutschland

Immer wieder weisen Menschenrechtsorganisationen wie Reporter ohne Grenzen auf die äußerst angespannte Situation für Journalistinnen und Journalisten in Aserbaidschan hin. Dort werden kritische
Berichterstatter zunehmend unter Druck gesetzt, eingeschüchtert und bedroht - mindestens acht Journalisten und drei Blogger sitzen derzeit wegen ihrer Arbeit in Haft.

Im Mai 2014 übernahm Aserbaidschan den Vorsitz des Europarats und nimmt damit ein herausragendes Amt innerhalb Europas ein. Zugleich werden unabhängige Medien und Journalisten zuhause massiv unterdrückt. Aserbaidschan steht auf der ROG-Rangliste zur Pressefreiheit auf Platz 160 von 180.

Iris Bachmann, Stadträtin der Wissenschaftsstadt Darmstadt, und Franziska Sperr, Vizepräsidentin und Writers-in-Exile-Beauftragte des PEN-Zentrums Deutschland, sprechen mit Shahla Sultanova und ROG-Nothilfereferent Jens-Uwe Thomas über die aktuelle Situation in Aserbaidschan.

Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Veranstalter: Stadt Darmstadt, PEN-Zentrum Deutschland

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