Russland 14.06.2018

Armutszeugnis für Fifa und Russland

Reporter ohne Grenzen kritisiert die Entwicklung im Fall Hajo Seppelt als Einschnitt in die WM-Geschichte. Berichten der ARD zufolge wird der Investigativjournalist aus Sicherheitsbedenken nicht zur WM nach Russland reisen. Bevor er dort von der Regierung zur unerwünschten Person ernannt wurde, war ihm zunächst sogar die Einreise verweigert worden.

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Russland 12.06.2018

Alternativer Ball zur Fußball-WM

Vor Beginn der Weltmeisterschaft in Russland bringt Reporter ohne Grenzen einen alternativen Fußball ins Spiel, der einen Blick hinter die Fassade ermöglicht. „Der Ball liegt jetzt bei der russischen Regierung. Sie hat sich als WM-Gastgeber dazu verpflichtet, die Pressefreiheit zu achten und muss zeigen, dass dies nicht nur hohle Worte sind“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Russland 15.05.2018

Gute Nachricht für ARD-Sportreporter

Reporter ohne Grenzen begrüßt die Aufhebung des Einreiseverbots für den ARD-Sportjournalisten Hajo Seppelt zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Die Entscheidung der russischen Behörden zeige, dass Druck wirke, sagte Geschäftsführer Christian Mihr. Allerdings: „Für die vielen russischen Journalisten, die unter ständigen Schikanen und Repressalien ihre Arbeit tun, ändert sich durch diese Einzelfallentscheidung gar nichts."

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Russland 11.05.2018

Deutschem Journalist wird Einreise verweigert

ROG ist empört über die Entscheidung Russlands, dem investigativen Sportjournalisten Hajo Seppelt die Einreise nach Russland anlässlich der Fußball-WM zu verweigern. „Vor dem Hintergrund von Seppelts kritischen Russland-Recherchen müssen wir davon ausgehen, dass es sich um eine politische Entscheidung handelt", sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Russland 14.03.2018

Staat blockiert täglich fast 250 Webseiten

Reporter ohne Grenzen appelliert an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, nach seiner Wiederwahl am 18. März eine Wende in der Informationspolitik seiner Regierung einzuleiten und die freie Kommunikation im Internet nicht länger zu behindern. In Russland haben die Behörden 2017 jeden Tag durchschnittlich 244 Webseiten blockiert.

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Russland / USA 05.12.2017

Russland erklärt US-Auslandssender zu "Agenten"

Reporter ohne Grenzen verurteilt die Entscheidung der russischen Regierung, neun US-Auslandsmedien zu „ausländischen Agenten“ zu erklären. "Es ist nicht die Aufgabe von Regierungen, darüber zu entscheiden, wo legitime Berichterstattung aufhört und wo Propaganda anfängt.", sagte Vorstandssprecher Michael Rediske.

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USA / Russland 16.11.2017

Fragwürdiges Vorgehen gegen Medien

Das russische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das es ermöglicht, im Ausland registrierte Medien zu ausländischen Agenten zu erklären. Zwei Tage zuvor musste sich der russische Sender RT in Washington als ausländischer Agent registrieren. Noch ist unklar, welche Medien genau unter das Gesetz fallen und was konkret dies für diese Medien bedeutet.

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Ukraine 06.09.2017

Einreiseverbote und Internetsperren keine Lösung

ROG ruft die Konfliktparteien in der Ukraine auf, Journalisten nicht bei ihrer Arbeit zu behindern. In den vergangenen Monaten wurden fünf ausländische Reporter des Landes verwiesen und mehrjährige Einreiseverbote verhängt. Im Osten des Landes halten pro-russische Separatisten mehrere Journalisten gefangen, einer von ihnen wurde zu 14 Jahren Haft verurteilt.

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Russland 17.07.2017

Russland kopiert Gesetz gegen Hassbotschaften

Das russische Parlament will Inhalte in sozialen Netzwerken stärker kontrollieren und orientiert sich dabei am deutschen Gesetz gegen Hassbotschaften. „ Das deutsche Gesetz dient undemokratischen Staaten als Vorlage, um gesellschaftliche Debatten einzuschränken“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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