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Russland

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 155 von 180
Reporter ohne Grenzen hat als Reaktion auf die Situation für Medienschaffende das Lviv Press Freedom Center eröffnet. Zu sehen ist eine Innenansicht des Zentrums samt Schutzausrüstung für Medienschaffende. © Robin Grassi / RSF
Ukraine / Russland 18.03.2022

Fragen und Antworten für Journalisten

Mit dem Angriffskrieg des Kremls gegen die Ukraine ist auch ein Krieg um Informationen entbrannt. Reporter ohne Grenzen hat als Reaktion darauf ein dreiteiliges FAQ-Dokument zusammengestellt, das auf viele Fragen von Medienschaffenden in der Ukraine, aber auch in Russland Antwort gibt.

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Ukraine-Krieg 18.03.2022

RSF reicht IStGH-Strafanzeige gegen Russland ein

Reporter ohne Grenzen hat zum zweiten Mal Strafanzeige gegen Russland beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) eingereicht. In dieser fordert RSF den IStGH-Chefankläger Karim Khan auf, die von den russischen Streitkräften im Zuge des Krieges in der Ukraine begangenen Verbrechen gegen Medienschaffende zu untersuchen.

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Russland 12.03.2022

RSF entsperrt Exil-Nachrichtenseite

Zum Welttag gegen Internetzensur am 12. März 2022 hat Reporter ohne Grenzen die Internetseite des russischen Exilmediums Meduza wieder zugänglich gemacht, die am 4. März von den russischen Behörden gesperrt worden war. Seit 2015 hat RSF mit der Operation Collateral Freedom mehr als 30 Webseiten wieder zugänglich gemacht.

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#TheTruthWins 11.03.2022

Neue RSF-Kampagne gegen Internetzensur

Angesichts der beispiellosen Angriffe, die Russland im Zuge des Krieges gegen die Ukraine auf unabhängige Medien unternommen hat, startet Reporter ohne Grenzen eine Solidaritätskampagne. Sie unterstützt Medien und Medienschaffende, die digitaler Repression ausgesetzt sind. „The Truth Wins“ nutzt Twitter, um auf die Bedrohung der Pressefreiheit hinzuweisen.

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Der Krieg in der Ukraine hinterlässt immense Zerstörung und gefährdet insbesondere Medienschaffende. Zu sehen ist ein zerstörter Wohnkomplex und ein staubbedecktes Auto im Bildmittelpunkt. © picture alliance  EPA  SERGEY KOZLOV
Ukraine-Krieg 09.03.2022

Journalisten riskieren ihr Leben

Seit dem Beginn der russischen Invasion sind in der Ukraine mehrere Medienteams unter Beschuss geraten und vier Journalisten durch Schüsse verletzt worden. Reporter ohne Grenzen appelliert an die russischen und ukrainischen Behörden, ihren Verpflichtungen zur Gewährleistung der Sicherheit von Medienschaffenden nachzukommen.

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Live-Übertragung der Jahresend-Pressekonferenz des russischen Präsidenten Vladimir Putin.
Russland 07.03.2022

Etwa 150 Journalisten haben das Land verlassen

Angesichts der dramatischen Situation für Medienschaffende in Russland appelliert Reporter ohne Grenzen an die Bundesregierung, Journalistinnen und Journalisten, die das Land verlassen müssen, unbürokratisch aufzunehmen. Rund 150 russische Medienschaffende sind seit Beginn der Invasion in der Ukraine ins Exil gegangen.

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Russland 05.03.2022

ARD und ZDF setzen Berichterstattung aus

ARD und ZDF setzen ihre Berichterstattung aus Russland vorerst aus. Reporter ohne Grenzen reagiert mit Verständnis, aber auch Sorge auf diese Entscheidung. Vor dem Hintergrund der offenen Zensur und der Kriminalisierung unabhängiger Berichterstattung bleibt den Kolleginnen und Kollegen in Moskau keine andere Wahl.

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Ukraine-Krieg 05.03.2022

RSF eröffnet Zentrum für Pressefreiheit in Lwiw

Reporter ohne Grenzen eröffnet gemeinsam mit der ukrainischen Partnerorganisation IMI ein Zentrum für Pressefreiheit für gefährdete Journalistinnen und Journalisten. Zudem hat die Organisation vor dem Internationalen Strafgerichtshof eine Beschwerde wegen möglicher russischer Kriegsverbrechen eingereicht.

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Anti-Kriegs-Proteste in Russland. Zu sehen sind Demonstranten, die von Sicherheitskräften weggetragen werden. picture alliance / EPA / ANATOLY MALTSEV
Ukraine-Krieg 01.03.2022

Russland zensiert Kriegsberichterstattung

Im Zuge seines Kriegs gegen die Ukraine greift der Kreml noch weiter in die Berichterstattung russischer Medien ein. Die Worte „Krieg“, „Angriff“ und „Invasion“ sind nun verboten. Erlaubt sind ausschließlich Informationen aus „offiziellen Quellen“. Berichte über militärische Verluste oder die Truppenmoral unterliegen der Geheimhaltung.

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Die EU will die beiden russischen Sender RT und Sputnik verbieten. Zu sehen sind die EU-Flagge sowie die Logos der beiden Sender auf einer russischen Flagge. © picture alliance / ZUMAPRESS.com / Andre M. Chang
Russland 28.02.2022

RSF sieht EU-Verbot von RT und Sputnik kritisch

Die russischen Staatsmedien RT und Sputnik sind ein zentrales Element der Putinschen Propaganda und damit ein wichtiger Teil seines Angriffskriegs gegen die Ukraine. Dennoch hält Reporter ohne Grenzen das geplante Verbot der beiden Medien durch die EU aufgrund der Auswirkungen auf die Berichterstattung in Russland für nicht zielführend.

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