Sierra Leone | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Sierra Leone

Sierra Leone hat eine beträchtliche Medienvielfalt. Viele Zeitungen sind unabhängig oder gehören Oppositionsparteien, wichtigste Informationsquelle ist das Radio. Die Medien üben freimütig Kritik an Regierung und Opposition. Allerdings werden immer wieder Journalisten wegen kritischer oder investigativer Berichte verhört, festgenommen und manche von ihnen vor Gericht gestellt. Auch Gewalt gegen Journalisten von Polizei, Soldaten oder Parteianhängern kommt vor. Auf Verleumdung stehen bis zu sieben Jahre Haft. 2013 wurde nach zehnjähriger Debatte ein Informationsfreiheitsgesetz verabschiedet.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 86 von 180
Freetown Stadtansicht
Sierra Leone 26.11.2019

#FreeThemAll: Sallieu Tejan Jalloh

Reporter ohne Grenzen hat die Behörden in Sierra Leone dazu aufgefordert, die Anklage gegen den Journalisten Sallieu Tejan Jalloh fallen zu lassen. Er hatte zu einem Korruptionsfall recherchiert, in den auch Regierungsmitarbeiter involviert sein sollen.

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Freetown Stadtandsicht
Sierra Leone 15.11.2019

#FreeThemAll: Mahmud Tim Kargbo

In Sierra Leone ist der Journalist Mahmud Tim Kargbo wegen „Verleumdung und übler Nachrede“ angeklagt worden. Nachdem er den Berufungsrichter Miatta Samba kritisiert hatte, hatte dieser Anzeige gegen ihn erstattet.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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