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Sierra Leone

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 85 von 180
International 25.01.2012

Aufstände in den arabischen Ländern verändern Rangliste stark / Wachsende Gegensätze in Europa

Wie eng Demokratie und Medienfreiheit zusammenhängen, zeigt die Rangliste der Pressefreiheit, die ROG in diesem Jahr zum 10. Mal herausgibt. Sie spiegelt die turbulenten Ereignisse des vergangenen Jahres wider, die die Innenpolitik einzelner Staaten gravierend veränderten. Die Gegensätze in Europa verschärften sich weiter, am wenigsten frei sind die Medien in Belarus und Aserbaidschan. Die USA fielen ab, nachdem die Polizei die Berichterstattung über die Occupy-Proteste behinderte.

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Sierra Leone 10.02.2009

Befürworterinnen weiblicher Genitalverstümmelung entführen Journalistinnen

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist schockiert über die Entführung und Einschüchterung von vier Journalistinnen in der im Osten Sierra-Leones gelegenen Stadt Kenema am 6. Februar. Sie wurden für mehrere Stunden von Mitgliedern der „Bondo-Geheimgesellschaft“ verschleppt, einer Frauenorganisation, die weibliche Genitalverstümmelung befürwortet und auch praktiziert.

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Sierra Leone 04.07.2007

Herausgeber auf Kaution frei

Philip Neville, Herausgeber der privaten Tageszeitung „Standard Times“ in Sierra Leone, wurde am 2. Juli der Verleumdung, bösartigen Propaganda und Veröffentlichung falscher Nachrichten beschuldigt. Das Gericht in Freetown hat zudem sehr hohe Auflagen für eine vorläufige Freilassung verhängt: Ungerechnet 50.000 Euro sowie eine Bürgschaft von drei Personen, die hochwertige Immobilien besitzen. Gestern abend wurde er gegen Kaution freigelassen. Ein Datum für die Verhandlung steht noch nicht fest.

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Paul Kamara
Sierra Leone 01.12.2005

Paul Kamara nach 14-monatiger Haft frei

Ein Berufungsgericht in Freetown hat gestern den Gründer und Herausgeber der unabhängigen Tageszeitung „For Di People“, Paul Kamara, frei gesprochen. Am 5. Oktober 2004 war er wegen „staatsgefährdender Beleidigung“ zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt worden. Kamara hatte im Oktober 2003 einen Artikel über einen Untersuchungsausschuss aus dem Jahre 1968 veröffentlicht, der dem heutigen Staatspräsidenten Ahmad Tejan Kabbah Betrug nachweist.

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