Spanien | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Spanien

Spaniens Medienlandschaft ist frei und vielfältig. Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 mussten aber viele Medienhäuser schließen, weil der Anzeigenmarkt zusammengebrochen war. Jeder sechste Journalist verlor seine Arbeit, die Gehälter von Redakteuren und Reportern wurden im Schnitt um die Hälfte gekürzt. 2012 änderte die Regierung das Verfahren zur Ernennung des Intendanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks RTVE und erhöhte damit ihren Einfluss auf den Sender. Mehrere Journalisten, die über Korruptionsfälle berichten wollten, wurden in den vergangenen Jahren wegen Verleumdung verklagt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 29 von 180
Europawahl 2019 21.05.2019

Pressefreiheit entschiedener schützen

Reporter ohne Grenzen ruft dazu auf, die Pressefreiheit entschlossen zu verteidigen. Die Politikerinnen und Politiker, die künftig in den Institutionen in Straßburg und Brüssel sitzen, müssen die Rechte von Medienschaffenden stärker in den Fokus rücken und populistischen Tendenzen und dem Aufruf zu Hass gegen kritische Medien entgegentreten.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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