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Sri Lanka

Während des drei Jahrzehnte dauernden Bürgerkriegs wurden die Medien in Sri Lanka äußerst streng überwacht. Doch auch seit dem offiziellen Kriegsende 2009 werden Journalisten bedroht, ins Gefängnis gesperrt und umgebracht. Dutzende sind während der vergangenen Jahre aus Sri Lanka geflohen. Alle Medien, auch Nachrichtenportale im Internet, benötigen eine staatliche Lizenz. Viele harsche Gesetze aus der Bürgerkriegszeit bestehen noch heute und führen zur Selbstzensur der Journalisten. Als gefährlich gelten etwa Berichte über die Präsidentenfamilie oder über Kriegsverbrechen aus der Zeit des Bürgerkriegs.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 141 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2015

Appell an UN zu mehr Schutz für Journalisten

Zum Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten fordert Reporter ohne Grenzen die Vereinten Nationen auf, einen Sonderbeauftragten für den Schutz von Journalisten einzusetzen. Dieser sollte direkt dem UN-Generalsekretär unterstehen und die Befugnis zu eigenständigen Untersuchungen von Gewalttaten an Journalisten haben.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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