Rose Bukirwa

Rose Bukirwa

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Rose Bukirwa

Rose Bukirwa ist leitende Nachrichtenredakteurin bei der Uganda Broadcasting Corporation und derzeit Stipendiatin des Berliner Stipendienprogramms. Sie arbeitet in der Fernsehabteilung. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Journalist*innen in ihrer täglichen Arbeit anzuleiten, aber sie übernimmt auch besondere Aufgaben in den Themenbereichen sozialer Gerechtigkeit und sexueller sowie reproduktiver Rechte. Darüber hinaus sorgt sie dafür, dass ihre Kolleg*innen bei der Ausübung ihrer verschiedenen Rollen in der Medienwelt sicher sind.

Rose nimmt am Berliner Stipendienprogramm teil, um ihr Wissen über digitale Sicherheit während der Ausübung journalistischer Arbeit, Kommunikation und Recherche zu verbessern. In Uganda sind journalistisch arbeitende Personen nur sicher, wenn sie ihre kritischen Arbeiten selbst zensieren.

In Anbetracht der sich weltweit veränderten netzpolitischen Lage, ist es wichtig, dass sie ihre Kenntnisse über digitale Sicherheit und rechtliche Gegebenheiten vertieft, damit sie mit persönlichen Sicherheitsbedrohungen und Bedenken sowohl online als auch offline umgehen kann.

Rose arbeitet ehrenamtlich bei der Media Challenge Initiative mit, einer von Journalist*innen gegründeten Einrichtung, die Journalismusstudierenden eine Plattform bietet, um die Kluft zwischen der theoretischen Ausbildung an den Hochschulen und ihrer praktischen Arbeit zu überbrücken. Durch die praxisorientierte Ausbildung in der Initiative und im Mentoring erhalten sie praktische Erfahrung in ihrem Arbeitsfeld. Nach ihrem Stipendium bei Reporter ohne Grenzen möchte Rose das erworbene Wissen nutzen, um den Studierenden der Initiative zu helfen, Wissenslücken in Bezug auf digitale Sicherheit zu schließen.

Women in News - WANiFRA (Uganda) - ist eine weitere Initiative, die von ihrem Training und Mentoring profitieren wird. Rose möchte dafür sorgen, dass gefährdete Journalist*innen in Zukunft sicherer sind. Sexuelle Belästigung im Internet ist ein Thema, das nicht unerwähnt bleiben darf. Roses Schulung sollen dazu beitragen, dass sich Journalistinnen besser vor denjenigen schützen können, die denen Arbeit sowohl in der Redaktion als auch vor Ort einschränken würden.

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