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Sudan

Unter dem knapp 30 Jahre lang herrschenden Präsidenten Omar al-Baschir wurden Medien systematisch schikaniert und zensiert und das Internet unterbrochen. Der Geheimdienst konfiszierte ganze bereits gedruckte Zeitungsauflagen. Unabhängige und oppositionelle Zeitungen wie Al-Tajar, Al-Dscharida, Al-Midan und Al-Watan mussten schließen. Als Reaktion auf die Zensur nutzen Printmedien verstärkt soziale Netzwerke. Während der Proteste, die im April 2019 schließlich zu Baschirs Absetzung führten, wurden rund 100 Medienschaffende verhaftet.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 148 von 180
Jahresbilanz der Pressefreiheit 202314.12.2023

Weniger Getötete trotz der Tragödie in Gaza

In diesem Jahr sind 45 Medienschaffende im Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden. Das sind so wenige wie seit 2002 nicht mehr – trotz des Krieges zwischen Israel und der Hamas. In diesem Konflikt wurden bis zum Stichtag 1. Dezember mindestens 17 ...

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RSF und 16 Partnerorganisationen haben eine Charta für Künstliche Intelligenz (KI) und Journalismus veröffentlicht
KI Charta20.11.2023

RSF stellt Charta zu KI und Journalismus vor

Reporter ohne Grenzen (RSF) veröffentlicht gemeinsam mit 16 Partnerorganisationen die Pariser Charta für Künstliche Intelligenz (KI) und Journalismus anlässlich des Pariser Friedensforums. Sie definiert zehn Grundsätze und Prinzipien, die Journalistinnen und ...

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Auf einem Handydisplay ist die russische Journalistin Marina Owsjannikowa zu sehen, die eine Sendung moderiert.
Journalismus im Exil27.06.2023

Neue RSF-Karte zeigt Flucht- und Aufnahmeländer

Weltweit sind Journalistinnen und Journalisten wegen ihrer Arbeit bedroht oder gefährdet und müssen ins Ausland fliehen. Reporter ohne Grenzen hat erstmals Migrationsbewegungen von Medienschaffenden visualisiert, die aus Sicherheitsgründen aus ihren Heimatländern fliehen mussten, inklusive der Länder, in denen Exilmedien ihre Arbeit aufgenommen haben.

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