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Unter dem knapp 30 Jahre lang herrschenden Präsidenten Omar al-Baschir wurden Medien systematisch schikaniert und zensiert und das Internet unterbrochen. Der Geheimdienst konfiszierte ganze bereits gedruckte Zeitungsauflagen. Unabhängige und oppositionelle Zeitungen wie Al-Tajar, Al-Dscharida, Al-Midan und Al-Watan mussten schließen. Als Reaktion auf die Zensur nutzen Printmedien verstärkt soziale Netzwerke. Während der Proteste, die im April 2019 schließlich zu Baschirs Absetzung führten, wurden rund 100 Medienschaffende verhaftet.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 175 von 180
Feinde des Internets 11.03.2020

Trolle und Firmen im Dienst repressiver Regime

Zum Welttag gegen Internetzensur veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine Liste der 20 größten Feinde des Internets. Sie umfasst Behörden, Unternehmen und informelle Netzwerke, die Journalistinnen und Journalisten mit Hilfe digitaler Technologien einschüchtern, bedrohen, überwachen oder zensieren.

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Gedruckte Zeitungen werden auf einem Transportband befördert.
ROG-Themenbericht 23.09.2019

Zeitungen, die nie ankommen

Weltweit behindern Feinde der Pressefreiheit auf vielerlei Weisen den Pressevertrieb, damit kritische Zeitungsartikel nicht beim Publikum ankommen. Denn neben Journalistinnen und Journalisten spielen auch Zeitungsverkäufer, Druckerinnen und Lieferanten eine entscheidende Rolle dabei, dass die Zeitung ihre Leserinnen und Leser erreicht.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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