Meldungen zur Corona-Krise und Pressefreiheit

In einem Bergtal liegen unzählige Häuser mit braunen Dächern. Vor dem Horizon ragt ein Berg in den Himmel, auf dessen Spitze eine Statur auszumachen ist.
Ecuador 27.02.2021

#FreeThemAll: Dayanna Monroy

Das Komitee zum Schutz von Journalisten hat die Behörden in Ecuador dazu aufgefordert, die Journalistin Dayanna Monroy zu beschützen und Drohungen gegen ihre Person strafrechtlich zu verfolgen. Hintergrund sind Aussagen des ehemaligen Staatspräsidenten Abdalá Bucaram Ortiz.

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Die chinesische Stadt Nanjing bei Nacht: auf dem Wasser liegen erleuchteten Boote und dahinter sind ebenfalls zahlreiche erleuchtete Gebäude zu sehen
China 26.02.2021

#FreeThemAll: Guo Quan

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in China laut Angaben von Reporter ohne Grenzen mindestens zehn Journalistinnen und Journalisten wegen ihrer Berichterstattung über das Virus verhaftet worden, darunter auch der Regierungskritiker und Aktivist Guo Quan.

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Am einem Frühlingstag sind viele Menschen mit Masken unterwegs; der breite Weg wird von Bäumen gesäumt, in denen rote Lampionketten hängen
China 19.02.2021

#FreeThemAll: Chen Mei

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in China laut Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen mindestens zehn Journalistinnen und Journalisten wegen ihrer Berichterstattung über das Virus verhaftet worden, darunter auch der Journalist Chen Mei.

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Hinter grünen Blättern ist die graue Fassade eines Hauses zu erkennen auf der senkrecht neben einem roten Rechteck "Gazeta Wyborcza" steht
Polen 10.02.2021

Protest gegen Werbeabgabe für Medien

Reporter ohne Grenzen unterstützt den Protest unabhängiger polnischer Medien gegen eine geplante Abgabe auf Werbeeinnahmen. Private Medienunternehmen sehen sich dadurch in ihrer Unabhängigkeit oder gar in der Existenz bedroht und protestierten mit einer gemeinsamen Aktion gegen die Pläne.

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Grafik mit der Überschrift "Für 85% der Angriffe auf Journalist*innen im Jahr 2020 sind Präsident Jair Bolsonaro und seine Söhne verantwortlich"; darunter sind vier bunte Kreise auf schwarzem Grund mit jeweils einem Foto von Bolsonaro oder einem seiner Söhne zu sehen; in den Kreisen steht jeweils die Anzahl der Übergriffe auf Journalist*innen durch die Person
Brasilien 29.01.2021

Mehr als 580 Angriffe auf Medien im Jahr 2020

Im von der Corona-Krise beherrschten Jahr 2020 hat sich die Lage der Pressefreiheit in Brasilien weiter verschlechtert. Das Ausmaß der Pandemie im Land verharmloste das Bolsonaro-Lager konsequent, weshalb viele Medien offiziellen Quellen keinen Glauben mehr schenken. Medienschaffende werden juristisch verfolgt, staatliche Behörden benachteiligen unabhängige Medien.

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Infografik in Form einer Zielscheibe: 42 Journalist*innen gezielt ermordet, acht bei der Arbeit getötet
Jahresbilanz der Pressefreiheit 29.12.2020

Weltweit 50 Medienschaffende getötet

Mindestens 50 Medienschaffende weltweit sind 2020 in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden. Die weitaus meisten von ihnen wurden gezielt ermordet, weil sie zu Themen wie Korruption, organisiertem Verbrechen oder Umweltzerstörung recherchierten. Mehrere wurden getötet, als sie über Demonstrationen berichteten.

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Infografik zur Jahresbilanz der Pressefreiheit 2020: Inhaftierte, entführte, verschwundene Medienschaffende weltweit.
Jahresbilanz der Pressefreiheit 2020 14.12.2020

387 Journalistinnen und Journalisten in Haft

Zum Jahresende 2020 sitzen weltweit mindestens 387 Journalistinnen, Journalisten und andere Medienschaffende wegen ihrer Arbeit im Gefängnis. Mehr als die Hälfte von ihnen verteilt sich auf nur fünf Länder: China, Saudi-Arabien, Ägypten, Vietnam und Syrien. 54 Journalistinnen und Journalisten gelten derzeit als entführt, vier sind 2020 verschwunden.

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Ein Mann steckt einen Umschlag in eine Wahlurne; hinter ihm sind Wahlkabinen in den Farben der rumänischen Nationalflagge zu sehen
Rumänien 09.12.2020

Unabhängigen Journalismus schützen

Nach den Parlamentswahlen in Rumänien appelliert Reporter ohne Grenzen an die nächste Regierung, die Presse- und Informationsfreiheit zu stärken. In den vergangenen Jahren wurde der öffentlich-rechtliche Rundfunk zunehmend unter staatliche Kontrolle gebracht, Inhalte wurden reguliert und Medienhäuser aus fraglichen Quellen finanziert.

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