Meldungen zur Corona-Krise und Pressefreiheit

Brasilien/RSF-Programm PAJor 14.07.2020

Verlässliche Informationen in der Corona-Krise

Die Menschen in den Favelas und im Amazonasgebiet sind von der Corona-Krise in Brasilien in besonderem Maße betroffen. Acht selbstverwaltete Community-Medien, die am Projekt PAJor von Reporter ohne Grenzen (RSF) teilnehmen, versuchen diese Informationslücken zu schließen.

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Corona-Krise 02.07.2020

Helden der Informationsfreiheit

Mit einer Liste der „Heldinnen und Helden der Informationsfreiheit“ macht Reporter ohne Grenzen auf Medienschaffende aufmerksam, die sich in der Corona-Krise in besonderem Maß für freie Berichterstattung eingesetzt haben – oft gegen den Willen autoritärer Regierungen.

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Nepal 17.06.2020

Journalisten nach Covid-19-Berichten bedroht

Reporter ohne Grenzen erinnert die nepalesischen Behörden an ihre Pflicht, die in der Verfassung verankerte Pressefreiheit zu gewährleisten. Seit Ende März wurden mehrere Medienschaffende im Zusammenhang mit ihrer Berichterstattung über die Covid-19-Pandemie bedroht, beleidigt, zensiert oder körperlich angegriffen.

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Corona-App auf Smartphone
Corona-Warn-App 13.06.2020

Risiken trotz transparenter Entwicklung

Reporter ohne Grenzen mahnt Journalistinnen und Journalisten zur Vorsicht bei der Nutzung der deutschen Corona-Tracing-App. Viele Forderungen zum Schutz vor dem Missbrauch einer solchen App zur Überwachung wurden bei der Entwicklung berücksichtigt. Dennoch lassen sich Angriffe auf die Anonymität der Nutzerinnen und Nutzer nicht ganz ausschließen.

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Corona-Ticker: Belarus 04.06.2020

Kaum offizielle Informationen über Pandemie

Ende Mai wies die Belarussische Journalisten Vereinigung erneut auf die Schwierigkeiten bei der Berichterstattung über die Corona-Pandemie in Belarus hin. Zum einen erhielten Medien kaum Informationen von offiziellen Stellen. Seit Ende April gebe das Ministerium zudem kaum noch Pressekonferenzen.

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Tippen auf dem Smartphone
Corona-Apps 15.05.2020

Digitale Überwachung bedroht Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen (RSF) warnt erneut vor den Folgen zunehmender digitaler Überwachung für Pressefreiheit und Menschenrechte. Die Corona-Krise beschleunigt die Entwicklung digitaler Technologien zur Verfolgung und Kontrolle von Kontakten und Bewegungsströmen in nie dagewesener Weise.

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Türkei 08.05.2020

Geflüchtete iranische Journalisten akut bedroht

Reporter ohne Grenzen appelliert an die Türkei und an das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), die Umsiedlung geflüchteter iranischer Journalistinnen und Journalisten in sichere Drittstaaten zu beschleunigen. In der Türkei sind diese Medienschaffenden und ihre Familien akut von Repressalien iranischer Geheimdienste bedroht.

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Taiwan 30.04.2020

WHO darf Journalisten nicht länger ausschließen

Reporter ohne Grenzen fordert die Weltgesundheitsorganisation auf, taiwanesische Journalistinnen und Journalisten nicht länger auszuschließen. Dieser Ausschluss verstößt gegen das universelle Recht auf Informationen und schwächt die internationalen Bemühungen, das Coronavirus zu bekämpfen.

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