Meldungen zur Corona-Krise und Pressefreiheit

Türkei 08.05.2020

Geflüchtete iranische Journalisten akut bedroht

Reporter ohne Grenzen appelliert an die Türkei und an das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), die Umsiedlung geflüchteter iranischer Journalistinnen und Journalisten in sichere Drittstaaten zu beschleunigen. In der Türkei sind diese Medienschaffenden und ihre Familien akut von Repressalien iranischer Geheimdienste bedroht.

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Taiwan 30.04.2020

WHO darf Journalisten nicht länger ausschließen

Reporter ohne Grenzen fordert die Weltgesundheitsorganisation auf, taiwanesische Journalistinnen und Journalisten nicht länger auszuschließen. Dieser Ausschluss verstößt gegen das universelle Recht auf Informationen und schwächt die internationalen Bemühungen, das Coronavirus zu bekämpfen.

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Premierminister Frank Bainimarama
Corona-Ticker: Fidschi 29.04.2020

Pressefreiheit nicht weiter einschränken

Reporter ohne Grenzen kritisiert ein Editorial in der Zeitung Fiji Sun aufs Schärfste. Darin verteidigt ein regierungsfreundlicher Militärkommandant die Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit, um die Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen. Keine Behörde sollte sich dafür einsetzen, die Pressefreiheit in irgendeiner Weise einzuschränken.

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Polizeibeamter bewacht, während des Lockdowns, abgesperrten Bereich in Dhaka.
Bangladesch 28.04.2020

Gewalt gegen Journalisten steigt

Reporter ohne Grenzen ist besorgt über die Zunahme von Gewalt und Justizschikanen gegen Journalistinnen und Journalisten, die über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Bangladesch berichten. In den vergangenen Wochen wurden Medienschaffende wiederholt brutal angegriffen und verletzt, willkürlich festgenommen oder angeklagt.

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Streit um Corona-Apps 23.04.2020

Missbrauch verhindern

Nach wochenlanger Diskussion lässt die deutsche Corona-Tracing-App noch immer auf sich warten. Reporter ohne Grenzen sieht die Anonymität von Journalistinnen und Journalisten und deren Quellen im Kontext zunehmender Einschränkungen der Pressefreiheit in der Corona-Krise international gefährdet.

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Pressefreiheit in der Corona-Krise 17.04.2020

Appell an UN und WHO

In einem Brief an die Vereinten Nationen und die WHO bekräftigt Reporter ohne Grenzen seine Sorgen um die Pressefreiheit im Zuge der Corona-Pandemie. Das Schreiben ruft UN-Generalsekretär Antonio Guterres und WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus dazu auf, die Einhaltung der Presse- und Informationsfreiheit einzufordern.

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Pressefreiheit in der Corona-Krise 15.04.2020

Brief an UN-Sonderberichterstatter

Reporter ohne Grenzen fordert in einem Brief an zwei Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen, Regierungen zu verurteilen, die im Rahmen der Corona-Pandemie die Informationsfreiheit verletzen und damit die öffentliche Gesundheit sowohl in ihren eigenen Ländern als auch in der übrigen Welt gefährden.

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Corona-App auf Smartphone
Corona-App in Deutschland 06.04.2020

Anonymität und Quellenschutz gewährleisten

Sogenannte Tracking-Apps werden derzeit als wichtiges Instrument diskutiert, um Kontaktpersonen mit dem Coronavirus Infizierter schnell und effektiv zu identifizieren. Reporter ohne Grenzen hat eine erste Einschätzung der momentan kursierenden Vorschläge vorgenommen und benennt potenzielle Risiken und die Mindestanforderungen an eine solche Lösung.

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