Türkei 01.12.2017

EGMR muss Zeichen gegen Willkürjustiz setzen

Reporter ohne Grenzen ist enttäuscht über die Stellungnahme der türkischen Regierung zur Beschwerde des Journalisten Deniz Yücel vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Wie die Zeitung Die Welt berichtet, bringt Ankara keine neuen Beweise vor sondern wiederholt die Vorwürfe des Haftbefehls, Terrorpropaganda und Volksverhetzung.

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Türkei 30.11.2017

Stellungnahmen beim EGMR eingereicht

Zusammen mit weiteren Menschenrechtsorganisationen hat Reporter ohne Grenzen Ende Oktober beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Stellungnahme im Verfahren des in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel eingereicht. Der Korrespondent der Tageszeitung Die Welt sitzt seit Februar im Silivri-Gefängnis bei Istanbul in Einzelhaft.

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Iran / Polen / Türkei 07.11.2017

Tomas Piatek aus Polen ist Journalist des Jahres

Reporter ohne Grenzen zeichnet Tomasz Piatek aus Polen als Journalist des Jahres 2017 aus. Der Investigativ-Reporter hatte in einem Buch scharfe Kritik am polnischen Verteidigungsminister geübt und ihm vorgeworfen, in illegale Waffen- und Geldgeschäfte mit Russland verstrickt zu sein. Dafür droht Piatek eine Anklage vor einem Militärgericht.

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Türkei 26.10.2017

Endlich Anklage gegen Deniz Yücel vorlegen

Die Freilassung des deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtner in der Türkei unterstreicht, dass die türkische Justiz nun endlich auch im Fall Deniz Yücel eine Anklageschrift vorlegen muss. "Deniz Yücel muss endlich die Möglichkeit bekommen, die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen vor Gericht zu entkräften", sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Türkei 24.10.2017

RedHack-Affäre: Prozess gegen sechs Journalisten

Reporter ohne Grenzen fordert die türkische Justiz auf, die Anschuldigungen gegen sechs Journalisten fallenzulassen, die im Zusammenhang mit gehackten E-Mails des Energieministers in Istanbul vor Gericht stehen. Ihnen werden unter anderem Verbindungen zu verschiedenen terroristischen Gruppen vorgeworfen.

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Türkei 12.10.2017

Nach Haftverlängerung: Mesale Tolu freilassen

Ein Gericht hat die Untersuchungshaft von Mesale Tolu verlängert. „Die Staatsanwaltschaft hat heute keine neuen glaubwürdigen Belege präsentiert, die die unangemessenen Anschuldigungen gegen Mesale Tolu rechtfertigen. Die Entscheidung zeigt erneut, dass von einer unabhängigen Justiz in der Türkei keine Rede sein kann", sagt Geschäftsführer Christian Mihr.

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Ukraine / Usbekistan / Türkei 01.10.2017

Interpol muss politischen Missbrauch abstellen

Reporter ohne Grenzen fordert Interpol zu schnellen Reformen auf, um den zunehmenden Missbrauch seiner Fahndungsaufrufe durch repressive Regierungen zu verhindern. Jüngste Anlässe sind die Fälle des türkischen Exil-Journalisten Can Dündar und des in der Ukraine inhaftierten usbekischen Journalisten Narsullo Achunschonow.

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Türkei 26.09.2017

Cumhuriyet-Mitarbeiter freisprechen

Reporter ohne Grenzen ist enttäuscht über die Entscheidung eines türkischen Gerichts, vier Mitarbeiter der Zeitung Cumhuriyet nicht aus der Haft zu entlassen. Zwar kommt der Kolumnist Kadri Gürsel bis zu einem Urteil unter Auflagen frei, Chefredakteur Murat Sabuncu, Herausgeber Akin Atalay, Investigativjournalist Ahmet Sik und Buchhalter Emre Iper bleiben aber weiter in Untersuchungshaft. Die nächste Anhörung ist am 31. Oktober.

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Türkei 12.09.2017

Cumhuriyet-Prozess eine Farce

Reporter ohne Grenzen ist empört über die Entscheidung eines türkischen Gerichts, keine weiteren Cumhuriyet-Mitarbeiter freizulassen. Nach der Fortsetzung des Prozesses gegen 18 Journalisten und Mitarbeiter bleiben Chefredakteur Murat Sabuncu, der Kolumnist Kadri Gürsel, Herausgeber Akin Atalay, Investigativjournalist Ahmet Sik und Buchhalter Emre Iper in Haft.

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Türkei 23.08.2017

Politische Geiselhaft für Mesale Tolu beenden

Reporter ohne Grenzen ist bestürzt über die Entscheidung eines türkischen Richters, die Untersuchungshaft der deutschen Journalistin Mesale Tolu bis zum Beginn ihres Prozesses am 11. Oktober zu verlängern. "Die Türkei muss Mesale Tolus unwürdige politische Geiselhaft endlich beenden", sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

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