So helfen wir

Im Rahmen seiner Nothilfearbeit unterstützt Reporter ohne Grenzen bedrohte Journalisten aus aller Welt. Dabei liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf der Hilfe vor Ort. Wenn Journalisten in ihrer Heimat jedoch massiver Verfolgung ausgesetzt sind, helfen wir in Einzelfällen auch bei der Flucht. Nach der Ankunft in Deutschland begleiten wir Journalisten beim Asylantrag und helfen ihnen, sich in der deutschen Bürokratie zurecht zu finden. Seit 2009 sind mehr 330 Hilfsanfragen zusammengekommen, davon rund 150 für Unterstützung im Asylverfahren. Langjährige Wegbegleiter und Exiljournalisten berichten über ihre Erfahrungen mit Reporter ohne Grenzen.

Dododjon Atovulloev
Dodojon Atovulloev, Tadschikistan

Die schlimmsten Erinnerungen
und Reporter ohne Grenzen

Noch Jahre nach der Flucht aus seiner Heimat trachtete das tadschikische Regime Dodojon Atovulloev nach dem Leben. Mehrmals musste Reporter ohne Grenzen seine Auslieferung verhindern.

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Meera Jamal
Meera Jamal, Pakistan

Der Hölle entflohen,
aber ohne viel Hoffnung

Nach ihrer Flucht aus Pakistan begann für Meera Jamal ein zweiter Kampf - gegen die Bürokratie und das Stigma einer "Ausländerin". Umso wichtiger ist ihr der Austausch mit anderen Exil-Journalisten.

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Itai Mushekwe
Itai Mushekwe, Simbabwe

Wenn Reporter ohne Grenzen
nicht gewesen wäre

Von einem Tag auf den anderen geriet Itai Mushekwes Leben aus den Fugen, als er erfuhr, dass er im Visier des simbabwischen Geheimdienstes war. Dennoch hofft er weiter auf einen Wandel.

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Itai Mushekwe
Sharmila Hashimi, Afghanistan

Mit der Asyl-Anerkennung
hat sich alles geändert

Eine Zukunftsperspektive sah Sharmila Hashimi nicht, nachdem sie vor Drohungen der Taliban aus Afghanistan geflohen war. Reporter ohne Grenzen half ihr, Asyl zu bekommen und in Deutschland Fuß zu fassen.

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Journalisten im Exil berichten...

Reporter ohne Grenzen setzt sich für Medienschaffende ein, die ihr Land wegen Repression und Verfolgung verlassen mussten. Meera Jamal (Pakistan) und Eric Topona (Tschad) erzählen von ihrer Flucht und dem Leben im Exil.
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