Nothilfe und Flüchtlingsarbeit

Jens-Uwe Thomas

"Pressefreiheit heißt für mich, dass es in der jeweiligen Gesellschaft möglich sein muss, eine offene Debatte über die strittigen politischen Fragen zu führen. Das bedeutet, dass andererseits die Zensur dem Machterhalt in Diktaturen dient und unabhängige Journalisten von diesen nicht nur als Chronisten wahrgenommen werden, sondern auch als Überbringer 'gefährlicher Botschaften'. Umso wichtiger ist es für mich mit diesen solidarisch zu sein, wenn sie selbst nicht mehr offen arbeiten und Nachrichten versenden können."

Jens-Uwe Thomas, Jahrgang 1963, ist Diplom-Politikwissenschaftler. Er engagiert sich seit 20 Jahren in der Beratung und Unterstützung für Flüchtlinge in Deutschland. So arbeitete er von 2000-2010 als Koordinator beim Berliner Flüchtlingsrat. Seit Dezember 2010 ist er als Referent für Nothilfe und Flüchtlingsarbeit bei Reporter ohne Grenzen tätig.

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