Gemma Pörzgen

"Die Solidarität mit bedrohten Kollegen war mir immer sehr wichtig. Des wegen war ich gleich dabei, als sich ROG 1994 nach dem französischen Vorbild in Deutschland gründete. Die Durchsetzung von Meinungs- und Pressefreiheit braucht weltweit unsere Unterstützung - auch in Deutschland ist sie keine Selbstverständlichkeit."

Gemma Pörzgen, Jahrgang 1962, ist freie Journalistin in Berlin. Sie wuchs in Moskau auf, studierte in München Politikwissenschaften, Slawistik und Osteuropäische Geschichte. Schon während des Studiums arbeitete sie freiberuflich als Journalistin, unter anderem in Paris und in Südafrika. Nach dem Volontariat bei der "Frankfurter Rundschau" arbeitete Pörzgen dort einige Jahre als Nachrichtenredakteurin mit Osteuropa-Schwerpunkt. Nach der Geburt zweier Töchter war sie als Südosteuropa-Korrespondentin für die FR und andere Printmedien in Belgrad tätig. Anschließend arbeitete sie als Nahost-Korrespondentin für die FR und die Stuttgarter Zeitung in Israel/Palästinensergebiete. 2007 erschien ihr Buch "Gasprom. Die Macht aus der Pipeline". 2011 wurde Pörzgen "Grenzgänger-Stipendiatin" der Robert-Bosch-Stiftung mit einem Buchprojekt. Die Journalistin war bereits von 1994 bis 1999 ROG-Vorstandsmitglied, bevor sie 2009 wieder in den Vorstand gewählt wurde. 

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