Ukraine / Usbekistan / Türkei 01.10.2017

Interpol muss politischen Missbrauch abstellen

Reporter ohne Grenzen fordert Interpol zu schnellen Reformen auf, um den zunehmenden Missbrauch seiner Fahndungsaufrufe durch repressive Regierungen zu verhindern. Jüngste Anlässe sind die Fälle des türkischen Exil-Journalisten Can Dündar und des in der Ukraine inhaftierten usbekischen Journalisten Narsullo Achunschonow.

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Ukraine 06.09.2017

Einreiseverbote und Internetsperren keine Lösung

ROG ruft die Konfliktparteien in der Ukraine auf, Journalisten nicht bei ihrer Arbeit zu behindern. In den vergangenen Monaten wurden fünf ausländische Reporter des Landes verwiesen und mehrjährige Einreiseverbote verhängt. Im Osten des Landes halten pro-russische Separatisten mehrere Journalisten gefangen, einer von ihnen wurde zu 14 Jahren Haft verurteilt.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Ukraine 17.02.2017

Angriffe gegen Journalisten aufklären

Reporter ohne Grenzen fordert die ukrainischen Behörden auf, Angriffe auf Medienschaffende in allen Teilen des Landes zu untersuchen und die Verantwortlichen nicht straffrei davonkommen zu lassen. So wurden die meisten Angriffe auf Journalisten, die 2014 über die Maidan-Bewegung berichtet hatten, bis heute nicht aufgeklärt.

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Russland / Ukraine 19.10.2016

Journalisten nicht zu Geiseln des Konflikts machen

Vor den Beratungen über das Minsker Abkommen heute in Berlin ruft Reporter ohne Grenzen die Präsidenten von Russland und der Ukraine, Wladimir Putin und Petro Poroschenko, dazu auf, Journalisten nicht bei der Berichterstattung über den Konflikt zu behindern. Der in Moskau inhaftierte Journalist Roman Suschtschenko muss sofort freigelassen werden

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Ukraine 11.10.2016

Massenmedien als Machtinstrumente

Die Massenmedien in der Ukraine sind vor allem den persönlichen Interessen ihrer Besitzer verpflichtet und dienen ihnen als politische und wirtschaftliche Machtmittel. Zusätzlich kranken die Medien des Landes an Korruption und mangelnder Transparenz über ihre Eigentumsverhältnisse. Das zeigen die Ergebnisse des ROG-Projekts Media Ownership Monitor Ukraine.

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Russland / Ukraine / Frankreich 04.10.2016

Moskau muss ukrainischen Journalisten freilassen

Reporter ohne Grenzen fordert die russischen Behörden auf, den Frankreich-Korrespondenten der ukrainischen Nachrichtenagentur Ukrinform, Roman Suschtschenko, unverzüglich freizulassen. Suschtschenko war am Freitag wegen angeblicher Spionage festgenommen worden, ohne dass die russischen Behörden Verwandte oder Anwälte informierten.

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Ukraine 20.07.2016

Tödlicher Anschlag auf Journalist Scheremet

Nach dem tödlichen Anschlag auf den Journalisten Pawel Scheremet fordert Reporter ohne Grenzen die ukrainischen Behörden auf, alles an eine schnelle, umfassend und glaubwürdige Aufklärung zu setzen. Dieses Verbrechen dürfe kein weiteres Beispiel für Straflosigkeit werden wie der Mord an Georgij Gongadse im Jahr 2000.

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Länderbericht Ukraine 02.06.2016

Ernüchterung nach dem Euromaidan

„Ernüchterung nach dem Euromaidan“ heißt der neue ROG-Bericht über die Lage von Journalisten und Medien in der Ukraine. Er beschreibt die fragile Situation eines Landes, in dem Journalisten frei arbeiten und investigativ berichten können, gleichzeitig aber vor immensen Problemen wie der TV-Dominanz von Oligarchen und der Wirtschaftskrise stehen.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit 15.12.2015

Weltweit derzeit 54 Journalisten entführt

Weltweit sind derzeit 54 Journalisten entführt. Das geht aus dem ersten Teil der Jahresbilanz der Pressefreiheit 2015 hervor. Die Entführungen konzentrieren sich auf Syrien, Jemen, Irak und Libyen. Acht Journalisten sind im Laufe dieses Jahres verschwunden. 153 sitzen derzeit wegen ihrer Arbeit im Gefängnis – die meisten in China, Ägypten, Iran und Eritrea.

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