Alle Meldungen | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
International 16.12.2014

Jahresbilanz 2014: Deutlich mehr Entführungen

Journalisten müssen immer öfter damit rechnen, bei ihrer Arbeit entführt zu werden: Im zu Ende gehenden Jahr hat Reporter ohne Grenzen weltweit 119 Entführungen von Journalisten gezählt. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit 2014 hervor. 66 Journalisten wurden wegen ihrer Arbeit getötet, 178 sind derzeit in Haft.

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Venezuela 28.02.2014

ROG fordert Untersuchung der Gewalt gegen Journalisten

Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro auf, einen Parlamentsausschuss zur Untersuchung der Angriffe und Drohungen gegen Journalisten bei den Protesten in dem südamerikanischen Land einzusetzen. Seit Beginn der Demonstrationen gegen die Regierung Anfang Februar hat ROG mindestens 60 tätliche oder verbale Angriffe auf Journalisten sowie 13 Festnahmen von Reportern gezählt.

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International 12.02.2014

Reporter ohne Grenzen veröffentlicht aktuelle Rangliste der Pressefreiheit

Die heute veröffentlichte Rangliste der Pressefreiheit 2014 von Reporter ohne Grenzen (ROG) zeigt, wie stark die Dominanz der Sicherheitsbehörden die Arbeit von Journalisten in vielen Ländern erschwert. Besonders besorgniserregend ist, dass diese Entwicklung sogar traditionelle Demokratien erfasst hat.

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Venezuela 10.07.2013

Auch einheimische Journalisten könnten Schutz gebrauchen

Das Asylgesuch des Prism-Enthüllers Edward Snowden in Venezuela wirft ein Schlaglicht auf die widersprüchliche Medienpolitik des südamerikanischen Landes. Während sich der neue Präsident Nicolás Maduro als Beschützer des von den USA gesuchten Whistleblowers medienwirksam in Szene setzt, sind Journalisten und Redaktionen in Venezuela knapp drei Monate nach der Wahl unverminderten Repressionen der verfeindeten politischen Lager ausgesetzt.

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Venezuela 11.04.2013

Neuer Präsident muss Mediengesetze umfassend reformieren

Vor der Präsidentenwahl in Venezuela am kommenden Sonntag (14. April) ruft ROG die Kandidaten auf, den Wechsel an der Staatsspitze für einen Neuanfang in den Beziehungen zwischen Politik und Medien zu nutzen. Die Übergangssituation nach dem Tod des langjährigen Staatschefs Hugo Chávez bietet die Chance, eingefahrene Muster zu überwinden und zu einem sachlichen Umgang mit den Medien zu finden.

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International 30.01.2013

ROG veröffentlicht aktuelle Rangliste der Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen veröffentlicht heute die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit. Besonders in den arabischen Ländern wird nach den Umbrüchen und Protesten des Jahres 2011 erkennbar, ob Journalisten heute freier berichten können oder ob die neuen Machthaber die Medien genauso streng kontrollieren wie ihre Vorgänger.

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Venezuela 04.10.2012

40 Angriffe auf Reporter in diesem Jahr / Präsident Chávez Dauergast im TV

Vor der Präsidentschaftswahl in Venezuela am 7. Oktober macht ROG auf die schwierige Situation für Journalisten in dem lateinamerikanischen Land aufmerksam. „Die Medien sind extrem polarisiert zwischen staatlichen und privaten Sendern, Verunglimpfungen der Gegenseite sind an der Tagesordnung“, so ROG in Berlin.

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International 25.01.2012

Aufstände in den arabischen Ländern verändern Rangliste stark / Wachsende Gegensätze in Europa

Wie eng Demokratie und Medienfreiheit zusammenhängen, zeigt die Rangliste der Pressefreiheit, die ROG in diesem Jahr zum 10. Mal herausgibt. Sie spiegelt die turbulenten Ereignisse des vergangenen Jahres wider, die die Innenpolitik einzelner Staaten gravierend veränderten. Die Gegensätze in Europa verschärften sich weiter, am wenigsten frei sind die Medien in Belarus und Aserbaidschan. Die USA fielen ab, nachdem die Polizei die Berichterstattung über die Occupy-Proteste behinderte.

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Venezuela 03.08.2009

Massenschließung von Sendern auf Anweisung der Regierung

Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die massive Schließung von privaten Sendern aus angeblich administrativen Gründen in Venezuela. Die Regierung kündigte am 1. August an, 34 Radio- und Fernsehsendern die Lizenz zu entziehen. 13 davon mussten den Sendebetrieb bereits am selben Tag einstellen.

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Venezuela 28.11.2007

Angestrebte Verfassungsreform würde Pressefreiheit einschränken

Reporter ohne Grenzen ist besorgt über die am Sonntag (2.12.) in Venezuela zur Abstimmung stehenden Verfassungsänderungen. Sie sehen beispielsweise vor, bei Ausrufung eines nationalen Notstands die Informationsfreiheit stark einzuschränken. Zudem gefährden die Medienkampagnen im Vorfeld des Referendums die Sicherheit von Journalisten.

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