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Zentralafrikanische Republik

In den Jahren vor dem Putsch vom März 2013 hatte sich die Situation für Journalisten in der Zentralafrikanischen Republik beträchtlich stabilisiert. So wurden ein Medienfreiheitsgesetz verabschiedet und Pressevergehen entkriminalisiert. Seit dem Putsch häufen sich jedoch Drohungen und Angriffe gegen Journalisten sowie Plünderungen von Redaktionen. Viele Medien unterstützen eines der politischen Lager, einige verbreiten Hasspropaganda. Wichtige Zeitungen folgen der Linie der meistbietenden Politiker. Auch kam es vor, dass Radiosender zeitweise ihren Sendebetrieb und Zeitungen ihr Erscheinen tage- oder wochenlang einstellen mussten.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 113 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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International 20.06.2016

ROG-Berichte: Nothilfe und Syrien

Am heutigen Weltflüchtlingstag macht Reporter ohne Grenzen in einem Bericht auf die Lage der mehr als 300 syrischen Journalisten aufmerksam, die vor dem seit fünf Jahren tobenden Krieg geflohen sind. Überall im Land sind professionelle Journalisten und Bürgerjournalisten von Gewalt und Repressionen bedroht.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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