RSF – Reporter ohne Grenzen

Geht wählen! Nutzt eure Stimme für die Pressefreiheit.

Am 6. September 2026 wählt Sachsen-Anhalt. Am 20. September 2026 wählen Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Diese Wahlen entscheiden auch darüber mit, unter welchen Bedingungen Journalist*innen künftig arbeiten können.

Worum es geht

Worum es geht

Unser Auftrag von Reporter ohne Grenzen ist der Schutz der Presse- und Informationsfreiheit – und genau darum geht es auf dieser Seite: um das Recht aller Bürger*innen, sich frei, unabhängig und verlässlich informieren zu können.

Unabhängige Medien sind die Voraussetzung dafür, dass Menschen informierte Entscheidungen treffen können. Sie berichten aus Parlamenten, Kommunen, Gerichten und von Demonstrationen. Sie decken Missstände auf, ordnen politische Versprechen ein und machen sichtbar, was sonst im Dunkeln bliebe.

Gerade vor Wahlen ist entscheidend, dass Bürger*innen vielfältige, unabhängige und überprüfbare Informationen finden, vergleichen und einordnen können.

Informiert euch. Nutzt eure Stimme. Geht wählen.

Eine Hand wirft einen Stimmzettel in eine Wahlurne

Ohne freie Presse
keine freie (Landtags-)Wahl

Eine Wahl ist nur dann wirklich frei, wenn Bürger*innen Zugang zu unabhängigen Informationen haben. Wer wählen geht, muss wissen können, was politische Entscheidungen bedeuten, welche Versprechen Parteien machen und welche Folgen ihre Politik für die Gesellschaft hat.

Gerade vor Landtagswahlen kommt es deshalb auf eine starke, vielfältige und unabhängige Medienlandschaft an. Denn viele Entscheidungen, die Pressefreiheit und Informationsfreiheit berühren, werden nicht nur im Bund getroffen. Auch Landespolitik prägt die Bedingungen, unter denen Journalist*innen arbeiten: beim Schutz vor Gewalt, beim Umgang mit Desinformation, bei öffentlich-rechtlichen Medien, bei Informationszugang und bei der Vielfalt lokaler Berichterstattung.

Wenn Medien unter Druck geraten, entstehen blinde Flecken. Dann wird weniger sichtbar, was in Kommunen, Behörden, Parlamenten oder auf der Straße geschieht.

Eine starke Demokratie braucht eine pluralistische und unabhängige Medienlandschaft.

Demonstration vor dem Reichstag in Berlin mit erhobenen Fäusten und Schildern
6. Sept.
Landtagswahl Sachsen-Anhalt
20. Sept.
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern
20. Sept.
Wahl zum Abgeordnetenhaus Berlin

Eure Stimme zählt

Landtagswahl am 6. September 2026

In Sachsen-Anhalt geht es auch um die Frage, wie stark unabhängige Berichterstattung künftig geschützt und ermöglicht wird. Gerade in ländlichen Regionen ist Lokaljournalismus unverzichtbar: Er berichtet über Kommunalpolitik, Gerichte, Schulen, Vereine, Proteste, Wirtschaft und Verwaltung – also über das, was den Alltag der Menschen unmittelbar betrifft.

Doch Lokaljournalismus steht vielerorts unter Druck. Wenn Redaktionen kleiner werden, Zeitungskreise zusammengelegt werden oder nur noch wenige Medienhäuser große Regionen abdecken, wird die öffentliche Kontrolle schwächer. Es entstehen blinde Flecken: Orte, Themen und Stimmen kommen seltener vor.

Wer weniger verlässliche Informationen über die eigene Region findet, kann politische Entscheidungen vor Ort schlechter nachvollziehen und kontrollieren.

Davor warnen wir:Wenn politische Kräfte Journalist*innen delegitimieren oder unabhängige Berichterstattung als Gegner behandeln, geraten nicht nur Medien unter Druck. Dann verlieren Bürger*innen den Zugang zu vielfältigen, verlässlichen Informationen.

Nutze deine Stimme –
für die Pressefreiheit

Eine starke Demokratie braucht starke Medien. Sie braucht regionale Journalist*innen, die nachfragen können. Redaktionen, die unabhängig berichten. Lokaljournalismus, der hinschaut, wo sonst niemand hinschaut. Öffentlich-rechtliche Medien, die verlässlich informieren. Und eine politische Kultur, die Angriffe auf Journalist*innen nicht relativiert, sondern klar zurückweist.

Darum: Informiert euch. Achtet auf Pressefreiheit. Nutzt eure Stimme.

Journalismus in Sachsen-Anhalt
stärken

Wir stehen für einen wirksamen Einsatz für Pressefreiheit und Medienvielfalt. Dazu gehört, dass Journalist*innen besser vor Gewalt, Bedrohungen und Einschüchterung geschützt werden. Unabhängige Berichterstattung braucht außerdem politische Rahmenbedingungen, die Vielfalt ermöglichen – in den Städten genauso wie in ländlichen Regionen.

Schutz von Journalist*innen garantieren

Journalist*innen müssen bei Demonstrationen, Recherchen und in Redaktionen sicher arbeiten können. Dazu gehören konsequente Strafverfolgung bei Angriffen, geschulte Polizei und ein klares politisches Bekenntnis zum Schutz der Presse.

Lokaljournalismus stärken

Wo Redaktionen schließen, entstehen blinde Flecken. Land und Kommunen können Rahmenbedingungen schaffen, die vielfältige lokale Berichterstattung ermöglichen – ohne die redaktionelle Unabhängigkeit anzutasten.

Verlässliche Informationen auffindbar machen

Bürger*innen brauchen Zugang zu überprüfbaren Informationen: transparente Behörden, ein starkes Informationsfreiheitsgesetz und öffentlich-rechtliche Medien, die unabhängig und verlässlich berichten.

Deine Stimme zählt – auch hier: