Die beste Abwehr gegen Diktatur: Pressefreiheit!

Zur Fußball-WM lädt Katar die Welt zu sich ein – und sperrt kritische Medien aus. Denn die Welt soll nicht sehen, wie sehr die autoritäre Regierung des kleinen Landes am Golf die Rechte von Arbeitsmigranten, Atheistinnen oder LGBTIQ mit Füßen tritt.

Die Pressefreiheit gehört jedoch so zur Demokratie wie für viele das Bier zum Fußballschauen.

Deshalb setzt Reporter ohne Grenzen mit einer Bierdeckel-Kampagne ein Zeichen gegen die Diktatur und dafür, die wichtige Arbeit von Journalistinnen und Reportern zu unterstützen. Die Bierdeckel werden in Kneipen, Bars und Restaurants in Berlin und anderen Städten verteilt und sollen so daran erinnern, dass ein sportliches Großereignis wie die Fußball-WM nicht dazu benutzt werden darf, von Menschenrechtsverletzungen abzulenken.

Die Regierung in Doha bespitzelt Medienschaffende, viele Themen sind tabu

In Katar lässt die Regierung Medienschaffende bespitzeln, benutzt den TV-Sender al-Dschasira für die Verbreitung der eigenen Narrative und droht journalistischen Quellen mit Strafe, wenn sie mit den Medien sprechen. Seit vielen Jahren hat sie zudem das Recht, jegliche Berichte und Artikel vorab zu zensieren – auch wenn sie dieses Recht selten anwendet. Das ist auch nicht nötig: Ein Gesetz gegen Internetkriminalität verbietet "Verstöße gegen soziale Normen", auf die Verbreitung von "Falschnachrichten" stehen mehrere Jahre Haft, unabhängige Nachrichtenportale können nur in engen Grenzen arbeiten. Mehrere Themen sind ohnehin tabu, etwa Berichte über die Unterdrückung oder die bloße Existenz von LGBTIQ-Menschen.

Das RSF-Team "Presse" bei der WM 2022 in Katar. Das Motto ist "Die beste Abwehr gegen Diktatur: Pressefreiheit".

© RSF Deutschland

Unser Team bei der WM – Die Journalist*innen vor Ort.

Denn sie decken auf, wie sehr die autoritäre Regierung von Katar die Menschenrechte mit Füßen tritt. 

Reporter ohne Grenzen kämpft dafür, die Rechte von Journalistinnen und Reportern in Katar zu stärken – während der WM und auch, wenn der Tross an Medien und Fußballspielern abgezogen ist. Zeigen auch Sie Ihre Unterstützung für die Pressefreiheit, indem Sie selbst Bierdeckel verteilen oder direkt an Reporter ohne Grenzen spenden.

*Aus steuerrechtlichen Gründen kann keine Spendenquittung ausgestellt werden. Bruttoausschüttung an RSF: 9,83 Euro

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Durch Ihre Spende unterstützen wir einen ukrainischen Journalisten, der aufgrund seiner Arbeit überfallen und verletzt wurde.

Mit einer Spende von 1.000 Euro haben wir die Ausreise von drei Kindern aus Ruanda zu ihren Eltern nach Deutschland organisiert. Der Vater musste wegen seiner kritischen Berichte eilig das Land verlassen.

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