Hilfe für Journalistinnen und Journalisten in der Ukraine

Ukrainische Journalistinnen und Auslandskorrespondenten sind in großer Gefahr. Zeigen Sie Solidarität mit ihnen.

Medienschaffende und Auslandskorrespondenten, die aktuell aus der Ukraine berichten, laufen Gefahr, von russischen Angriffen getroffen zu werden oder die umkämpften Gebiete nicht mehr verlassen zu können. Viele von ihnen wurden bereits bei der Berichterstattung im Kriegsgeschehen getötet, beschossen, verwundet oder festgenommen. Damit Reporter ohne Grenzen Unterstützung, Schutz und Sicherheit für Journalistinnen und Medienschaffende in der Ukraine gewährleisten, aber auch weiterhin die Öffentlichkeit über diese Notsituation informieren kann, benötigen wir Ihre Unterstützung – Bitte spenden Sie jetzt! 

Nothilfe für Medienschaffende in und aus der Ukraine. So setzt Reporter ohne Grenzen Ihre Spende ein:

  • Unser Nothilfereferat ist Ansprechpartner für alle Anfragen von ukrainischen Journalistinnen und Reportern, die jetzt Schutz und Unterstützung brauchen. Wir informieren Medienschaffende darüber, welche Unterstützung sie erhalten können und passen unsere Hilfsleistungen den aktuellen Bedarfen ständig an.
  • Für internationale Berichterstatterinnen und Berichterstatter bieten wir einen Versicherungsschutz für Kriegs- und Krisengebiete, der über Spenden und Mitgliedschaften finanziert wird.
  • Wir betreiben gemeinsam mit unserer ukrainischen Partnerorganisation Institute of Mass Information (IMI) zwei Zentren für Pressefreiheit in Lwiw und Kyjiw. Die Zentren sind Anlaufstellen für Medienschaffende vor Ort, die hier Schutzausrüstungen wie Helme und schusssichere Westen leihen, Sicherheitstrainings wahrnehmen und psychologische Unterstützung erhalten können. In den Zentren gibt es geschützte Arbeitsplätze mit Internetzugang, die täglich genutzt werden können. Aufgrund von Stromabschaltungen ist das Pressefreiheitszentrum in Lwiw seit dem 1. Dezember 2022 vorübergehend geschlossen. RSF ist derzeit bemüht, das Zentrum an einen sicheren Ort zu verlegen und schnellstmöglich wieder Leihausrüstung für Medienschaffende vor Ort bereitzustellen.
  • Finanziell unterstützen wir das TOR-Netzwerk, um eine sichere und verschlüsselte journalistische Arbeit zu ermöglichen.
  • Ukrainische Medienschaffende vor Ort (zum FAQ) unterstützen wir ebenfalls finanziell in Form von Stipendien, damit sie arbeitsfähig bleiben und weiterhin berichten können. Die Gelder können für Reparaturen und Ersatz von beschädigter oder beschlagnahmter Kameraausrüstung, für medizinische Behandlungen oder für den Umzug aus russisch okkupiertem Gebiet in ukrainisch kontrollierte Landesteile eingesetzt werden. Ist die Arbeit vor Ort nicht mehr möglich, unterstützen wir bei der Flucht in ein Drittland.
  • Wir dokumentieren und klagen an: bedrohte Journalisten erhalten rechtliche Unterstützung von uns und wir dokumentieren russische Angriffe auf Medienschaffende, um Material und Beweise für spätere Gerichtsprozesse zu sammeln. Seit Kriegsbeginn haben wir sechs Klagen gegen Russland beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eingereicht.
Zu sehen ist Fotojournalist Maxim Dondyuk am 06.03. in Irpin, Er wurde inzwischen dort leicht verwundet, während er fotografiierte wie Menschen, die die Stadt verlassen wollten von russischen Kräften beschossen und zum Teil getötet wurden.

© Mikhail Palinchak, n-ost

Fotojournalist Maxim Dondyk am 06.03. in Irpin - Er wurde inzwischen dort leicht verwundet, während er fotografierte wie Menschen, die die Stadt verlassen wollten, von russischen Kräften beschossen und zum Teil getötet wurden.

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Die Mitarbeiter unseres Nothilfereferats begleiten Reporter und Blogger in ihren Heimatländern und im Exil. Sie vermitteln Praktika, unterstützen bei der beruflichen Reintegration oder helfen beim Aufbau gemeinsamer Projekte: Tätigkeiten, die wir nicht mit einem konkreten Betrag beziffern können. Ihre Spende hilft uns zu helfen:

Mit Ihrer Spende ermöglichen wir einem Reporter Zugang zu Internet und Telefon, um weiterhin über die Situation in seinem Land zu berichten.

Mit Ihrer Spende ermöglichen wir einem Journalisten im Exil einen Sprachkurs.

Bei Inhaftierung eines Journalisten sorgen wir mit Ihrer Spende wir für anwaltliche Vertretung.

Durch Ihre Spende unterstützen wir einen ukrainischen Journalisten, der aufgrund seiner Arbeit überfallen und verletzt wurde.

Mit einer Spende von 1.000 Euro haben wir die Ausreise von drei Kindern aus Ruanda zu ihren Eltern nach Deutschland organisiert. Der Vater musste wegen seiner kritischen Berichte eilig das Land verlassen.

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