Pressebilder Fotobuch 2025

Bis 2024 veröffentlichte Reporter ohne Grenzen jährlich zum 3. Mai, dem internationalen Tag der Pressefreiheit, den Band Fotos für die Pressefreiheit. Dieser erscheint von nun an am 15. September, dem internationalem Tag der Demokratie. International renommierte Fotografinnen und Fotografen stellen ihre Arbeiten zur Verfügung. Die Erlöse aus dem Verkauf der Bände kommen direkt unserer Menschenrechtsarbeit zugute.

Bedingungen für die Veröffentlichung von Bildern aus dem Fotobuch 2025 von Reporter ohne Grenzen:

Da die Fotograf*innen die Bilder ausschließlich für das Fotobuch 2025 von Reporter ohne Grenzen zur Verfügung stellen, haben wir nur eingeschränkte Nutzungsrechte. Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise zur Verwendung der Bilder.

Die Bilder dürfen kostenlos nur im Zusammenhang mit einer Besprechung oder Vorstellung des Bildbandes „Fotos für die Pressefreiheit 2025“ und nur bis zum 14. September 2026 verwendet werden. Es dürfen keine Bilder aus dem Fotoband eingescannt werden. Nur die von uns als Pressebilder zur Verfügung gestellten Fotos dürfen veröffentlicht werden. Der Abdruck der Fotos ist nur bis zu einer Größe von 1/2 Seite gestattet.

Die Bilder dürfen nicht beschnitten oder mit Text überlagert werden. Ein Beschneiden der Bilder ist in Ausnahmefällen bei Online-Veröffentlichungen jedoch möglich, wenn auf der Website feste Formate vorgesehen sind – bitte mit Vermerk, z.B. „Bildausschnitt“. Eine Archivierung der Bilder ist nicht gestattet. Die Nennung der Fotografin / des Fotografen und Agenturnamen direkt neben dem Bild ist obligatorisch. 

Zu sehen ist eine Straße in Damaskus. Rechts von ihr ist eine zerstörte Plakat Wand des gestürzten Herrschers Assad.
© Sameer Al-Doumy / AFP
Ein Panzer wurde zu einem Markstand umfunktioniert. Vor ihm lagern nun Obst und Gemüsekisten. Ein kleiner Junge und ein Mann stehen daneben.
© Sameer Al-Doumy / AFP
Ein Mann liegt mit von sich gestreckten Armen und Beinen auf dem Boden seiner Wohnung. Vor ihm steht eine Blumenvase mit rosa Blumen.
© Ziyi Le
Auf einem schwarz-weiß Foto stehen mehrere Menschen um einen älteren, sitzenden Herren. Vor ihm sitz eine Bulldogge in einem Wagen. Davor steht ein kleiner Junge. Er schaut in die Kamera.
© Mark Peterson/Redux/laif
Drei Männer stehen mit schwarz weiß roten Fahnen vor einer ländlichen Bushaltestelle.
© Ingmar Björn Nolting
Ein Mann wird stehend auf einem Moped durch eine Stadt gefahren. Um ihn herum rennen und fahren viele weitere Menschen um mit ihm mitzuhalten
© Badru Sultan Katumba
Der argentinische Präsident Präsident Javier Milei posiert mit einer goldenen Kettensäge in seinem Amtssitz Casa Rosada.
© Sarah Pabst/The Wall Street Journal
Eine Frau mit verschmiertem Mund hält ein rotes Eis an ihre Lippen. Auch in den Händen hält sie etwas rotes. Die Muster ihrer Kleidungen gleichen sich denen des Hintergrunds an.
© Maryam Saeedpour
Das Titelfoto stammt aus der Porträtserie „Dominance“ der iranischen Fotokünstlerin Maryam Saeedpour. Sie erzählt die Geschichte der Frauen ihrer Heimat, deren Präsenz in einer patriarchalischen Gesellschaft seit Jahrhunderten eingeschränkt und an den Rand gedrängt wird. Doch statt hinter Stoffen und dekorativen Elementen zu verschwinden, löst sich die hier porträtierte Frau aus den vorgegebenen Mustern. Mit verschlossenem Mund drückt sie ihren Widerstand aus, ihre innere Wut und Stärke. Zugleich jedoch zeigt sie auch ihre Ausgrenzung und Verletzlichkeit, die symbolisch für viel mehr steht als nur für ein System. © Maryam Saeedpour
Ein überdimensionales Poster von Syriens Ex-Diktator Baschar al-Assad hängt in Fetzen neben einer kaum befahrenen Straße in der Hauptstadt Damaskus. Am 8. Dezember 2024 haben islamistische Kämpfer die syrische Hauptstadt in einer Blitzoffensive erobert, Assad gestürzt und die fünf Jahrzehnte währende Herrschaft der Baath-Partei beendet. © Sameer Al-Doumy / AFP
Ein Händler verkauft Ende Dezember 2024 sein Gemüse vor einem beschädigten Panzer mitten in der syrischen Großstadt Homs. Islamistische Kämpfer hatten die strategisch wichtige Stadt bereits einen Tag vor der Eroberung von Damaskus eingenommen. © Sameer Al-Doumy / AFP
Ein junger Mann liegt auf dem Boden seines Wohn- und Schlafzimmers in Hangzhou. Sein eigentlicher Beruf ist Designer, aber er erstellt zudem VideoBlogs, um seinen Alltag virtuell zu teilen. Laut Online-Daten gibt es in China mindestens eine Million Vollzeit- und mehr als zehn Millionen Teilzeit-Vlogger. © Ziyi Le
Zur Eröffnung des Parteitags der Republikaner in Milwaukee, Wisconsin, im Juli 2024 treffen sich ganze Familien mit Opa, Enkel und Hund. Während der dreitägigen Veranstaltung werden Donald Trump und J.D. Vance offiziell als Kandidaten für die Präsidentschaftswahl nominiert. © Mark Peterson/Redux/laif
Teilnehmer eines sogenannten stillen Protests an der B 96 in Ebersbach-Neugersdorf tragen Reichsflaggen. Seit 2020 gibt es jeden Sonntag „stille Proteste“ entlang der 500 Kilometer langen Bundesstraße von Zittau bis Rügen, die zu DDR-Zeiten als „Straße der Träume“ bekannt war. Ursprünglich von Gegnern der Corona-Maßnahmen initiiert, werden die Kundgebungen heute von Rechtsextremisten und „Reichsbürgern“ vereinnahmt. © Ingmar Björn Nolting
Oppositionsführer Robert Kyagulanyi, besser bekannt als Bobi Wine, wird von Anhängern auf einem Moped durch Kampala gefahren. Der populäre Musiker kritisiert Präsident Museveni und wurde mehrfach festgenommen. Bei den Wahlen 2026 will Wine – zum zweiten Mal nach 2021 – gegen Museveni antreten. © Badru Sultan Katumba
Präsident Javier Milei posiert mit einer goldenen Kettensäge in seinem Amtssitz Casa Rosada. Die Säge steht als Symbol für seinen radikalen Sparkurs. Auf dem Sägeblatt sind die Worte „Las Fuerzas del Cielo“ (Kräfte des Himmels) eingestanzt. © Sarah Pabst/The Wall Street Journal
Seit Jahrzehnten leben Frauen im Iran mit Einschränkungen im gesellschaftlichen Leben. Das betrifft auch die Bildsprache. Saeedpour bricht damit. Ihre Porträts zeigen, dass jede zugeteilte Rolle dazu dienen kann, die eigentliche Identität einer Person zu unterdrücken. Das gilt auch für Männer, die häufig ebenso in strengen Rollenbildern gefangen sind. © Maryam Saeedpour