Pressefreiheit grenzenlos

Der Podcast von Reporter ohne Grenzen

© RSF

Nadine Kreuzahler moderiert den Podcast von Reporter ohne Grenzen

Korruption, Machtmissbrauch, populistische Präsidenten – das Unrecht dieser Welt wird erst sichtbar, wenn Medienschaffende darüber berichten. Deshalb muss jeder Mensch das Recht haben zu informieren und sich frei informieren zu können. Autoritäre Regierungen verletzen das Menschenrecht auf Pressefreiheit, in dem sie Medien zensieren und Medienschaffende verhaften.

Daher setzt sich Reporter ohne Grenzen weltweit für Presse- und Informationsfreiheit ein und unterstützt Medienschaffende, die in Not geraten sind. In diesem Podcast stehen die Menschen im Fokus, für die sich die Organisation tagtäglich einsetzt. Menschen, die dann hinschauen, wenn andere wegsehen.

Was bringt sie dazu, ihr Leben aufs Spiel zu setzen und in den Dienst der Gesellschaft zu stellen? Welchen Gefahren sind sie durch ihre Arbeit ausgesetzt? Und wie kann es gelingen, dass sie frei berichten können?

Der Podcast von Reporter ohne Grenzen wird moderiert von Nadine Kreuzahler, freie Journalistin beim rbb.

 


Mexiko ist das tödlichste Land für Journalist*innen weltweit. 2022 sind hier die meisten Medienschaffenden getötet worden. Drogenhandel und Korruption sowie eine Polizei und Politik*innen, die ins organisierte Verbrechen verstrickt sind – all das macht Recherchieren und Veröffentlichen so gefährlich. „Es ist eine physische Bedrohung, die die Journalist*innen vor Ort in den Regionen erleben, es macht aber auch etwas mit dem Kopf, mit der geistigen Gesundheit, wenn man über solche Themen berichtet“, sagt Vania Pigeonutt. Die mexikanische Journalistin schreibt zu Themen wie der organisierten Kriminalität, geschlechtsspezifischer Gewalt, Migration und Straflosigkeit. Außerdem untersucht sie Fälle des gewaltsamen Verschwindenlassens und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Sie arbeitet hauptsächlich in ihrer Heimat Guerrero, bekannt als einer der tödlichsten Bundesstaaten für Journalist*innen in Mexiko. Jetzt hören

Brasilien steht am 2. Oktober vor der Wahl: Soll der linke Herausforderer und ehemalige Präsident Luiz Inácio „Lula“ da Silva wieder an die Macht? Oder darf der ultrarechte Amtsinhaber Jair Bolsonaro weiterregieren? Für die Journalistin Helena Bertho ist die Antwort klar: „Im Moment ist es so, dass wir einen anti-demokratischen Präsidenten mit faschistischen Tendenzen haben und es wäre wirklich sehr wichtig, dass er das Amt verlässt. Deswegen ist meine Hoffnung auch, dass Lula diese Wahl gewinnt.” Denn Helena Bertho aus São Paulo ist Gründerin von „Revista AzMina“, einer Online-Plattform für feministische und LGBTQ-Themen, Geschlechtergerechtigkeit und Frauenrechte. Und Bolsonaro ist bekannt für frauenfeindliche Sprüche, Sexismus und Hetze gegen Medienhäuser, Zeitungen und Journalist*innen. Nicht erst seit dem Wahlkampf herrscht in Brasilien eine aggressive Stimmung, die besonders Medienschaffende trifft. „Wir werden häufig bedroht und angegriffen, meist von Politiker*innen. Das schafft ein Klima der Angst, und auch die Bevölkerung fühlt sich mittlerweile in der Lage, Journalist*innen zu attackieren. Und warum auch nicht, wenn es selbst der Präsident macht“, sagt Helena Bertho. Jetzt hören

„Es geht nicht nur darum, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Jetzt geht es auch darum, die Wahrheit zu verteidigen – weil sie gerade unter Beschuss ist.“ Das sagt die unabhängige Journalistin Ana P. Santos über die Rolle von Social Media auf den Philippinen. Denn die sozialen Medien werden häufig für Manipulation und Desinformationskampagnen verwendet, nicht nur vom ehemaligen Präsidenten Rodrigo Duterte, sondern auch vom neu gewählten Ferdinand Marcos Junior während des diesjährigen Wahlkampfs. Als Journalistin auf den Philippinen ist sie es gewöhnt, unter schwierigen Bedingungen zu arbeiten. Einerseits als Mitarbeiterin für die Newsplattform „Rappler“, die von Maria Ressa, der Friedensnobelpreisträgerin 2021, gegründet wurde und besonders häufig den Attacken von Rodrigo Duterte ausgesetzt war. Andererseits als Journalistin, die über Themen wie Frauenrechte, Arbeitsmigration sowie sexuelle und reproduktive Gesundheit schreibt und damit in dem tief katholischen Land immer wieder aneckt. Jetzt hören

Einschüchterungsversuche, Cyberattacken, Morddrohungen – der Journalist Le Trung Khoa hat am eigenen Leib zu spüren bekommen, wie weit der Einfluss des vietnamesischen Regimes reicht. Als Exiljournalist betreibt er von Berlin aus die Nachrichtenseite thoibao.de, mit der er, zusammen mit seinen YouTube- und Facebook-Kanälen, ein Millionenpublikum erreicht. Der Regierung in Hanoi gefällt das gar nicht. Sie greift daher zu drastischen Mitteln, um Exiljournalisten wie ihn zum Schweigen zu bringen. Le Trung Khoa wurde massiv bedroht, musste um sein Leben fürchten und schließlich unter Personenschutz gestellt werden. Darüber hinaus werden seine Webseiten immer wieder durch Cyber-Attacken angegriffen und lahmgelegt, seine Social-Media-Kanäle blockiert und seine Posts zensiert und gelöscht. „Dahinter steckte das vietnamesische Regime. Die von mir veröffentlichten Nachrichten sollten in Vietnam nicht ausgestrahlt werden“, erzählt Le Trung Khoa in der neuesten Folge von Pressefreiheit Grenzenlos. Jetzt hören

Die beiden Schwestern Zainab und Raihana Farahmand wollten eigentlich nie etwas anderes als Journalistinnen sein, obwohl es für sie als Frauen in der afghanischen Gesellschaft nicht leicht war. „Mein Ziel war es, mit meinem Beruf als Journalistin an die Menschen zu appellieren, dass sie für das Land kämpfen und es aufbauen sollen“, erzählt Raihana Farahmand. In den vergangenen zwanzig Jahren war eine plurale Medienlandschaft entstanden; dennoch war die Arbeit für Medienschaffende in Afghanistan schon immer sehr gefährlich. In den vergangenen Jahren verübte neben den Taliban auch der „Islamische Staat“ Anschläge, bei denen zahlreiche Journalist*innen ums Leben kamen. Nach der Machtübernahme der Taliban im August 2021 verloren tausende Medienschaffende ihre Anstellung, wobei besonders Frauen betroffen waren – 84 Prozent der Journalistinnen arbeiten heute nicht mehr in ihrem Beruf.

Reporter ohne Grenzen (RSF) erhielt daraufhin und bis heute mehr als 17.000 Hilferufe und Anfragen von bedrohten Journalist*innen, die das Land verlassen wollten. „Das war der größte Kraftakt in der Geschichte unserer Organisation“, berichtet Katja Heinemann, Teamleiterin Nothilfe und Stipendien bei RSF. Wie sich die Arbeit von RSF daraufhin verändert hat, welche Hilfe noch geleistet wurde und wie es Zainab und Raihana Farahmand gelang, nach Deutschland zu fliehen, ist in der neuen Folge von Pressefreiheit Grenzenlos zu hören. Jetzt hören

„Für mich war die Botschaft ganz klar – für mich gibt es keinen Platz mehr in Ägypten.“ Dies erkannte die Investigativ-Journalistin Basma Mostafa, nachdem sie im Oktober 2020 bereits zum dritten Mal wegen ihrer journalistischen Arbeit verhaftet wurde. Unter Präsident Abdel Fattah al-Sisi ist Ägypten eines der Länder mit den meisten inhaftierten Journalist*innen weltweit geworden. Manche werden jahrelang ohne Urteil oder Anklage festgehalten, andere in Massenprozessen zu langen Haftstrafen verurteilt. Aktuell liegt das Land auf Platz 166 von 180 in der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen. „Es werden Menschen verhaftet, weil sie vor ein paar Stunden einen kritischen Facebook-Post veröffentlicht haben, in dem sie die Politik oder die Regierung kritisieren“, berichtet Basma Mostafa. Dieser repressive Umgang soll Journalist*innen zum Schweigen bringen. Da Basma Mostafa sich weder unterordnen und eine Stimme des Regimes werden wollte, noch dauerhaft hinter Gittern verschwinden wollte, entschloss sie sich, Ägypten zu verlassen und lebt seit Juni 2021 mit ihrer Familie in Deutschland. Auch Christopher Resch, Pressereferent für Nahost und Nordafrika bei Reporter ohne Grenzen, sieht die zahlreichen Verhaftungen von Medienschaffenden als größtes Problem für die Arbeit von Journalist*innen in Ägypten. Nicht umsonst stuft Reporter ohne Grenzen Präsident al-Sisi als einen Feind der Pressefreiheit ein. Jetzt hören

„In Somalia gibt es keine Pressefreiheit.“ - Der Radiojournalist Awil Abdi Mohamud muss das tagtäglich erfahren. Er arbeitet unter extrem gefährlichen Bedingungen und ist schon mehrfach nur knapp dem Tod entkommen. Die Al-Schabab-Miliz möchte verhindern, dass er mit seinem Community-Radio Galkayo über Frauenrechte spricht, Musik oder Unterhaltung verbreitet und geht dafür über Leichen. Mehrere von Mohamuds Kollegen und Freunden wurden auf brutale Weise ermordet. Nicht nur die konservativen Terrormilizen gefährden die Sicherheit der Journalist*innen in Somalia. Die Regierung lässt Medienschaffende verhaften, die über die geplanten Wahlen berichten wollen, beschlagnahmt Kameras und verhindert so, dass Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. Um der oft lebensgefährlichen Lage in Somalia zu entkommen, erholte sich Awil Abdi Mohamud für einige Monate mit dem Auszeit-Stipendium von Reporter ohne Grenzen in Berlin. Mohammed Chahrour, RSF-Nothilfe-Referent, berichtet im Podcast über das Programm und betont, wie wichtig es ist, dass bedrohte Journalist*innen die Möglichkeit haben, neue Kräfte zu sammeln. Denn sie bringen tagtäglich außerordentlichen Mut auf, um ihrer Arbeit nachzugehen. Jetzt hören

Die Journalistin Daphne Caruana Galizia hat den höchsten Preis dafür bezahlt, Korruption bis in die obersten Regierungskreise Maltas aufzudecken – vor vier Jahren, am 16. Oktober 2017, wurde sie am helllichten Tag ermordet. Caroline Muscat, eine enge Freundin, war eine der ersten am Tatort. Sie führte die Recherchen Galizias fort, um ein Signal auszusenden: Selbst wenn man eine Journalistin tötet, werden ihre Geschichten nicht verstummen. Muscat möchte sicherstellen, dass „eine so schreckliche Tat auch etwas Positives bewirkt“, wie sie es ausdrückt. Doch an der vergifteten Atmosphäre in Malta hat sich bis heute nichts geändert: Noch immer sehen sich kritische Medienschaffende mit einem Klima des Hasses, das von führenden politischen Kräften des Landes und ihrer Armee von Internet-Trollen geschürt wird, konfrontiert. Mit dabei im Podcast ist auch Rebecca Vincent, RSF-Direktorin für internationale Kampagnen. Sie war von Anfang an vor Ort in Malta, um für eine vollständige strafrechtliche Verfolgung des Falles und für den Schutz von Journalist*innen zu kämpfen. Jetzt hören

Kaum ein Ereignis hat die Problematik um Desinformation in den sozialen Medien so in die Öffentlichkeit befördert, wie die Wahl des US-Präsidenten Donald Trump im Jahr 2016. Troll-Fabriken aus Russland sollen die Wahlen über die sozialen Medien beeinflusst haben. Dass Fehlinformationen gezielt genutzt werden, um Wahlprozesse zu manipulieren und Personen zu diskreditieren, war jedoch schon lange vorher ein Problem für Staaten weltweit. Der Journalist Luis Assardo versucht, gegen Desinformationen auf sozialen Netzwerken in Guatemala vorzugehen. Er forscht und arbeitet seit 2008 zu Troll-Fabriken, Hassrede und Fact-Checking. Die Rolle der sozialen Medien ist unverkennbar, bekräftigt auch Lisa Dittmer, RSF-Referentin für Internetfreiheit. Sie betont, dass Facebook und Co. derzeit nur Schadensbegrenzung betreiben und ärgert sich darüber, dass die Probleme durch Desinformation im globalen Süden von den Plattformen oft ignoriert werden. Jetzt hören

Wenn Sheriff Bojang Jnr. aus Gambia durch Berlin geht, dann erkennen ihn hier lebende Landsleute sofort: In seinem Heimatland ist der Investigativ-Journalist fast so bekannt wie ein Popstar. Doch er musste aufgrund seiner kritischen Berichterstattung als Journalist aus Gambia flüchten: Zehn Jahre lebte er fern seiner Familie und mit einer ungewissen Perspektive im Nachbarland Senegal, um halbwegs sicher zu sein und von dort aus berichten zu können. 2017 kehrte Sheriff Bojang Jnr. nach Gambia zurück. „Ein magischer Moment. Alles hat sich seitdem geändert. Das Gefühl von Sicherheit etwa“, sagt er. So gilt Gambia in Subsahara-Afrika mittlerweile als ein echtes Erfolgsmodell auf dem Weg zu Demokratie und Pressefreiheit. Mit RSF-Kommunikationsleiterin Sylvie Ahrens-Urbanek spricht er darüber, dass sich Journalisten jedoch nach wie vor viele Hürden in den Weg stellen. Jetzt hören

Wenn eine Journalistin oder ein Journalist in Pakistan verschwindet, ist das eine Warnung an alle, die an heiklen Themen in dem Land arbeiten. In Pakistan sind das vor allem Themen, die das Militär betreffen. „Der Staat im Staat“ hat die Medien fest im Griff, Medienschaffende, die es wagen, Kritik am Militär zu äußern, drohen Konsequenzen. Personen werden gewaltsam verschleppt, häufig auch gefoltert. Die pakistanische Journalistin Zahra Kazmi lässt dieses Thema seit Jahren nicht mehr los. Sie recherchiert, dokumentiert und versucht herauszufinden, warum Menschen verschwinden und vor allem, wo sie sich befinden. Und das nicht ohne Folgen – auch sie erhält Drohungen, Ihre Recherchen einzustellen. Mit RSF-Pressereferent Christopher Resch spricht sie darüber, wie sich die Lage in Pakistan zuspitzt – warum sie aber trotzdem die Hoffnung auf eine bessere Zukunft behält. Jetzt hören

Ginna Morelo wurde Journalistin in einer Region Kolumbiens, in der sich Guerilla-Gruppen festgesetzt hatten, Menschen ermordeten und vertrieben. Seit Beginn ihrer journalistischen Karriere widmet sie sich der Aufdeckung von Menschenrechtsverbrechen, die von paramilitärischen Gruppen in Kolumbien begangen wurden. Morelo berichtete über Landraub durch die Paramilitärs, ihre Verbindung in die Politik und die Gewalt gegen hunderte von Menschen und wurde Ziel von Einschüchterungsversuchen und Morddrohungen. Während eines Aufenthalts in Berlin versucht sie eine Recherche zu beenden, die sie seit 20 Jahren begleitet: die Verbrechen gegen Professor*innen und Studierende der Universität Córdoba durch paramilitärische Gruppen. Im Podcast spricht sie mit Nube Alvarez, RSF-Projektmanagerin für Lateinamerika, über die Drohungen, warum ihre Recherche nur mit Distanz zu ihrem Heimatland funktioniert und wie Paramilitärs und rechte Kräfte die Arbeit von Medienschaffenden in Kolumbien immer noch lebensgefährlich machen. Jetzt hören

Wie ein Roboter habe sie sich gefühlt, so die junge Fotografin Violetta Savchits aus Belarus. Wochenlang „funktionierte“ sie einfach, um zu dokumentieren, was in ihrem Heimatland geschieht. Savchits begleitete die Massenproteste gegen die umstrittene Wiederwahl von Machthaber Alexander Lukaschenko von Beginn an. Was geschah mit der Frau im roten Kleid, nachdem sie einen Soldaten umarmt hatte, um ein Zeichen gegen staatliche Gewalt zu setzen? Im Podcast erzählt Violetta Savchits die Geschichten der Bilder, die um die Welt gingen. Die Proteste zeichneten sich durch eine besondere Bildsprache aus, die es erleichterten, die Aufmerksamkeit der Welt auf Belarus zu lenken. Während das weltweite öffentliche Interesse zurückgeht, verschärft sich die Lage in Belarus. Willkürliche Verhaftungen und Gewalt bleiben an der Tagesordnung. Die Bilder von Violetta Savchits sind im Bildband „Fotos für die Pressefreiheit 2021“ abgedruckt. Mit Gemma Pörzgen, Vorstandsmitglied von Reporter ohne Grenzen und Chefredakteurin des Fotobuchs, sprechen wir über die Kraft von Bildern als Mittel gegen die Mächtigen dieser Welt. Jetzt hören

Die Gewalt gegen Medienschaffende in Deutschland nimmt zu. Sie werden am Rande von Demonstrationen angegriffen oder online beleidigt und bedroht, sind den Hasskommentaren oft schutzlos ausgeliefert. In genau dieser Situation befand sich Thembi Wolf, heute Redakteurin bei Vice und Vorstandsmitglied der Neuen Deutschen Medienmacher*innen. In ihrem journalistischen Alltag waren Hasskommentare allgegenwärtig. Nachdem sie auf Social Media einen Videobeitrag über religiöse Feiertage in Deutschland veröffentlichte, eskalierte die Situation jedoch. Welche Ausmaße digitale Gewalt und Bedrohungen auch im echten Leben annehmen, wie sie den Alltag einschränken und welche Verantwortung Redaktionen tragen müssen, darüber spricht Thembi Wolf mit RSF-Pressereferentin Anne Renzenbrink im Podcast. Jetzt hören

Shammi Haque wusste, dass ihr Leben in Gefahr ist, als ein befreundeter Blogger im Jahr 2015 ermordet wurde. Genauso wie er schrieb die Journalistin in den sozialen Medien über das Verhältnis von Staat und Islam in Bangladesch, übte Religionskritik - ein Thema, über das traditionellen Medien bis heute nicht frei berichten. Medienschaffende, die es trotzdem wagen, werden von Islamistinnen und Islamisten diffamiert, verfolgt und bedroht. Die Angst war ständige Begleiterin in Shammis Alltag. Sie musste fliehen und fand im Oktober 2015 Exil in Deutschland. Wie es ihr gelang, alles zurückzulassen und in Deutschland als Journalistin neu Fuß zu fassen, darüber spricht Shammi Haque im Podcast mit RSF-Geschäftsführer Christian Mihr. Jetzt hören