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Angola

In Angola dominieren staatliche Medien; die Reichweite unabhängiger Zeitungen und Sender ist begrenzt. „Beleidigung“ der Republik oder des Präsidenten steht unter Strafe. Investigative Journalisten werden regelmäßig eingeschüchtert, festgenommen und mit Verleumdungsklagen überzogen, bei denen sehr hohe Geldstrafen oder Haft drohen. Außerdem kommen Drohungen – auch gegen Angehörige –, Einbrüche in die Wohnungen von Journalisten, Angriffe auf Redaktionsräume sowie Ausreiseverbote vor. Besonders ungern gesehen sind Berichte etwa über Menschenrechtsverletzungen, Korruption, Machtmissbrauch und Proteste.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 106 von 180
Subsahara-Afrika04.12.2020

Einschränkungen der Pressefreiheit wegen Corona

Reporter ohne Grenzen und Cartooning for Peace haben die Verstöße gegen die Informations- und Pressefreiheit, die im Zuge der Covid-19-Pandemie in Subsahara-Afrika zugenommen haben, dokumentiert. Gewalt gegenüber Medienschaffenden, neue repressive Regierungsdekrete und mangelnde staatliche Subventionen treten verstärkt auf.

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Die Hauptstadt Luana bei Sonnenuntergang vom Wasser aus fotografiert
Angola13.11.2020

#FreeThemAll: Suely de Melo

In Angola sind in den letzten Wochen nach Informationen des Komitees zum Schutz von Journalisten mindestens sechs Medienschaffende verhaftet worden. Darunter auch die Reporterin Suely de Melo und der Journalist Carlos Tome, die für den Radiosender Radio Essencial arbeiten.

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Präsident Joao Lourenço hält eine Rede vor den Vereinten Nationen
Angola20.10.2020

#FreeThemAll: Siona Casimiro

In Angola ist der freie Journalist und ehemalige Auslandskorrespondent von Reporter ohne Grenzen, Siona Casimiro, das Ziel einer Cyberattacke geworden. Gegenüber Reporter ohne Grenzen gab Casimiro zu Protokoll, sein Computer sei von Hackern angegriffen worden.

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