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Eritrea

Eritreas 2018 geschlossenes Friedensabkommen mit dem Nachbarland Äthiopien hat bislang keine positiven Auswirkungen auf die Pressefreiheit. Seit 2001 lässt die Diktatur keinen Raum für frei zugängliche Nachrichten und Informationen. Viele der damals festgenommenen Journalist*innen sitzen bis heute in Haft, mindestens elf gelten als verschollen. Demokratische Bestrebungen lehnt der Präsident ab. Der einzige unabhängige und politisch unparteiische Radiosender, der die Menschen in Eritrea mit frei zugänglichen Nachrichten und Informationen versorgt, ist der von ROG unterstützte Exilsender Radio Erena, aber sein Signal wird in Eritrea oft blockiert.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 178 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Dawit Isaak
Eritrea19.11.2019

#FreeThemAll: Dawit Isaak

Es ist ganze 14 Jahre her, dass der schwedisch-eritreische Journalist Dawit Isaak zum letzten Mal öffentlich gesehen wurde. Er wurde im Jahr 2001 inhaftiert, nachdem er Briefe von Ministern mit Forderungen nach Reformen veröffentlicht hatte.

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Rangliste der Pressefreiheit 201918.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Kampf gegen Straflosigkeit

Ohne Urteil im Gefängnis

Dawit Isaak ist seit 2001 ohne Anklage in einem eritreischen Internierungslager in Isolationshaft – ein extremes Beispiel staatlicher Willkür.

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