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Finnland

Finnland gehört seit vielen Jahren zu den Ländern mit den freiesten Medien weltweit. Trotz der kleinen Einwohnerzahl gibt es eine große Vielfalt an Printmedien – auch dank staatlicher Förderung zum Beispiel für Publikationen in Minderheitensprachen. Allerdings ist die Medienkonzentration hoch. Seit 2010 gibt es einen Rechtsanspruch auf schnellen Internetzugang. Zwei Skandale 2016 und 2017 blieben Einzelfälle. In einem Fall ging es um mutmaßliche politische Einflussnahme beim öffentlich-rechtlichen Sender YLE, im anderen um Ermittlungen und Durchsuchungen gegen die Zeitung Helsingin Sanomat und zwei Journalist*innen nach einer Recherche über den Militärgeheimdienst. Ein zunehmendes Problem ist die Online-Belästigung von Journalist*innen in den sozialen Medien.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 2 von 180
Offener Brief:05.08.2020

Whistleblower umfassend schützen

Reporter ohne Grenzen, das Whistleblower-Netzwerk, Transparency International und mehrere andere zivilgesellschaftliche Organisationen rufen die Bundesregierung dazu auf, die EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowerinnen und Whistleblowern umfassend in nationales Recht umzusetzen.

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EU-Gipfel21.07.2020

Einigung zu Rechtsstaatlichkeit nicht ausreichend

Reporter ohne Grenzen kritisiert die Einigung des Europäischen Rats über die Koppelung der Auszahlung von EU-Mitteln an die Einhaltung von rechtsstaatlichen Prinzipien wie der Pressefreiheit als nicht ausreichend. Von einem klaren Bekenntnis zur Rechtsstaatlichkeit ist die in den Verhandlungen gefundene Formulierung weit entfernt.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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