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Gabun

Gabuns Medien kämpfen mit Geldproblemen und begrenztem Zugang zu Regierungsinformationen. Viele verstehen sich in erster Linie als Sprachrohre von Regierung oder Oppositionsparteien. Zeitweilige Verbote durch die Medienaufsicht sind häufig. Journalisten sind Polizeigewalt, Behördenschikanen und Willkür der Justiz ausgesetzt, Verleumdung und Beleidigung können mit Haft bestraft werden. Gewalt gegen Journalisten, sowie die Zerstörung von Redaktionen und Ausrüstungen werden selten bestraft. Viele Journalisten üben deshalb gerade bei heiklen Themen wie Korruption, Menschenrechte oder Veruntreuung öffentlicher Gelder Selbstzensur.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 121 von 180
Subsahara-Afrika04.12.2020

Einschränkungen der Pressefreiheit wegen Corona

Reporter ohne Grenzen und Cartooning for Peace haben die Verstöße gegen die Informations- und Pressefreiheit, die im Zuge der Covid-19-Pandemie in Subsahara-Afrika zugenommen haben, dokumentiert. Gewalt gegenüber Medienschaffenden, neue repressive Regierungsdekrete und mangelnde staatliche Subventionen treten verstärkt auf.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Libreville, Gabun
Gabun09.01.2020

#FreeThemAll: Bertin Ngoua Edou

Reporter ohne Grenzen hat die Behörden in Gabun dazu aufgefordert, den Journalisten Bertin Ngoua Edou umgehend freizulassen. Er hatte in der Zeitschrift Le Diagnostic über den Missbrauch öffentlicher Gelder berichtet.

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