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Guinea

Wichtigstes Medium in Guinea ist das Radio. Seit 2006 sind auch private Rundfunksender zugelassen. Die privaten Zeitungen sind regierungskritisch. Mehrere nach dem Übergang zur Zivilregierung 2010 angestoßene Reformen für mehr Presse- und Informationsfreiheit wurden nicht umgesetzt. Journalisten arbeiten weiterhin in einem Klima von Unsicherheit und Gewalt: Sicherheitskräfte und Demonstranten greifen häufig Journalisten an, überfallen und plündern Redaktionen. Reporter werden verklagt oder verschleppt. Kommunikationsminister, Medienaufsicht und Lokalbehörden schließen willkürlich Radio- und Fernsehsender.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 109 von 180
Polizeibehörden in schwarzer Einsatzkleidung stehen dicht an dicht
Guinea03.06.2021

#FreeThemAll: Amadou Diallo

In Guinea ist der Journalist Amadou Diallo nach drei Monaten in Haft freigelassen worden. Gleichzeitig verurteilte ihn ein Gericht in der Hauptstadt Conakry wegen „Beleidigung des Staatsoberhaupts“ zu einer Geldstrafe von 5 Millionen Francs, umgerechnet rund 420 Euro.

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Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 202120.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

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Eine Flagge mit je einem roten, gelben und grünen senkrechten Balken.
Guinea31.03.2021

#FreeThemAll: Amadou Diallo

In Guinea befindet sich der Journalist Amadou Diallo in Haft. Sicherheitskräfte hatten Diallo, seines Zeichens Sportreporter für den staatlichen Fernsehsender RTG, während eines Interviews mit dem privaten Radiosender Lynx FM festgenommen.

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