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Kasachstan

Die Regierung Kasachstans hat in den vergangenen Jahren fast alle Oppositionsmedien mit Schadensersatzklagen und gezielten Angriffen auf Journalisten zum Schweigen gebracht. Kritische Fernsehsender gibt es nicht mehr, im Radio laufen kaum Informationsbeiträge, sondern vor allem Musik und staatlich vorgeschriebene Nachrichten. Verleumdung ist eine Straftat und wird bei Kritik an der Regierung geahndet. Viele Journalisten zensieren sich selbst.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 122 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 202203.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Eine Aufnahme einer Demonstration in Kasachstan. ©picture alliance  ASSOCIATED PRESS Vladimir Tretyakov
Kasachstan13.01.2022

Gewalt gegen Journalisten ein Fall für die UN

Reporter ohne Grenzen hat die UN und die OSZE aufgefordert, die Gewalt gegen Medienschaffende in Kasachstan zu untersuchen. Bei den Protesten der vergangenen Tage kam es seitens der Polizei und anderer Akteure im ganzen Land zu willkürlichen Verhaftungen, Zensur und Übergriffen gegen Journalistinnen und Reporter.

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Personen tragen einen Demonstranten in Kasachstan von der Straße. © picture alliance / dpa / TASS / Diana Matveyeva
Kasachstan03.01.2022

Unruhen und Gewalt treffen auch Journalisten

Angesichts der Proteste in Kasachstan fordert Reporter ohne Grenzen den kasachischen Präsidenten Tokajew auf, die freie Berichterstattung der Medien vor Ort zu ermöglichen. Mehrfach war das Internet nahezu vollständig blockiert worden. Das macht es schwierig, unabhängig über die Vorgänge zu informieren.

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