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Lesotho

Verschiedene Sicherheitsgesetze erschweren in Lesotho Kritik an der Regierung und schränken den Quellenschutz ein. Hohe Geldstrafen für Verleumdung begünstigen Selbstzensur. Der staatliche Rundfunk neigt in seiner politischen Berichterstattung zur Bevorzugung der Regierung, direkte politische Einflussnahme kommt vor. Die private Konkurrenz begünstigt eher die Opposition. Viele Medien sind stark von staatlichen Werbeetats abhängig. In früheren Jahren gab es gelegentlich Festnahmen, Angriffe und Drohungen gegen Journalisten. Der Zugang zu Behördeninformationen ist schwierig.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 86 von 180
Subsahara-Afrika04.12.2020

Einschränkungen der Pressefreiheit wegen Corona

Reporter ohne Grenzen und Cartooning for Peace haben die Verstöße gegen die Informations- und Pressefreiheit, die im Zuge der Covid-19-Pandemie in Subsahara-Afrika zugenommen haben, dokumentiert. Gewalt gegenüber Medienschaffenden, neue repressive Regierungsdekrete und mangelnde staatliche Subventionen treten verstärkt auf.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Rangliste der Pressefreiheit 201918.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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