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Mali

Mali verfügt über eine vielseitige Medienlandschaft, vielen Zeitungen und Sendern mangelt es jedoch an finanziellen Mitteln. Die Zahl der Übergriffe gegen Medienschaffende hat abgenommen, dennoch bleibt die journalistische Arbeit insbesondere im Norden und im Zentrum des Landes sehr gefährlich. Zwei Journalistenmorde und eine Entführung in den vergangenen Jahren sind bis heute unaufgeklärt. Jede Kritik an der Armee kann eine Verhaftung „wegen Untergrabung der Truppenmoral“ nach sich ziehen, Berichte zu Themen der inneren Sicherheit sind heikel. Oftmals reagieren die Behörden mit Beschimpfungen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 111 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 202203.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Rot-gelb-grüne Flagge
Mali12.08.2021

#FreeThemAll: Birama Touré

In Mali ist es im Fall des vermissten Journalisten Birama Touré zu einer Verhaftung gekommen: Sicherheitskräfte nahmen in der Hauptstadt Bamako den ehemaligen Direktor des malischen Geheimdienstes, Moussa Diawara, fest.

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Blick auf eine Stadt
Mali17.05.2021

#FreeThemAll: Olivier Dubois

In Mali ist der französische Journalist Olivier Dubois, der unter anderem für die Tageszeitung Libération arbeitet, nach eigenen Angaben von Extremisten entführt worden. In einem Video erklärt er, er sei in der Stadt Gao überfallen worden.

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Alle Meldungen
Kampf gegen Straflosigkeit

Entführt und ermordet

Nach einem Interview mit Tuareg-Separatisten wurden die Reporterin Ghislaine Dupont und der Techniker Claude Verlon 2013 im Norden Malis von Unbekannten entführt und erschossen. Umstände und Motive der Tat bleiben ungeklärt.

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