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Nordmazedonien

Immer wieder bedrohen und beleidigen hochrangige Regierungsvertreter in Nordmazedonien Journalist*innen. Gewaltsame Übergriffe auf Medienschaffende sind zuletzt seltener geworden, aber eine langjährige Kultur der Straflosigkeit wirkt nach: Nur zu einem Bruchteil der Übergriffe der vergangenen Jahre wurden Ermittlungen eingeleitet und die Täter*innen ermittelt. Zwei Jahre nach einem Regierungswechsel 2017 ließ eine versprochene Reform des Rundfunkgesetzes noch auf sich warten; der öffentliche Rundfunk berichtete deshalb nach wie vor einseitig zugunsten der früheren Regierungspartei. Auch das Verleumdungsrecht und das Informationsfreiheitsgesetz sind reformbedürftig.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 57 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 202203.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Südosteuropa05.10.2021

Pressefreiheit muss Thema des EU-Gipfels sein

Reporter ohne Grenzen fordert, die Stärkung des investigativen Journalismus zu einem der Kernthemen des EU-Westbalkan-Gipfels am 6. Oktober in Slowenien zu machen. Obwohl die Achtung der Pressefreiheit eine Voraussetzung für den Beitritt zur Europäischen Union ist, steht sie nicht auf dem Programm des Gipfeltreffens.

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Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 202120.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

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