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Peru

Besonders gefährdet sind in Peru Medienschaffende, die über soziale Konflikte, Umweltkonflikte, Korruption oder die Infiltrierung der Behörden durch die Drogenmafia recherchieren, vor allem im ländlichen Raum. Die Hauptbedrohung geht von den Verleumdungsgesetzen aus, mittels derer Journalist*innen bedroht, eingeschüchtert oder verfolgt werden. Die Medienlandschaft vor allem in den Bereichen Print und Online ist sehr konzentriert und wird in weiten Teilen von der El-Comercio-Gruppe dominiert.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 77 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 202203.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Tag der Pressefreiheit28.04.2022

Fotos für die Pressefreiheit 2022

Die Klimakrise, bewaffnete Konflikte und die Corona-Pandemie haben das Jahr 2021 geprägt. Welche Folgen diese Ereignisse für die Meinungs- und Pressefreiheit in vielen Ländern hatten, zeigt der neue Band „Fotos für die Pressefreiheit 2022“ von Reporter ohne Grenzen, der am 3. Mai erscheint.

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Die verschwundene Journalistin und Aktivistin Razan Zaitouneh
Straflosigkeit28.08.2021

RSF erinnert an verschwundene Journalisten

Anlässlich des Internationalen Tages der Verschwundenen am 30. August erinnert Reporter ohne Grenzen (RSF) an Medienschaffende, die zum Teil schon vor Jahrzehnten spurlos verschwunden sind. Bis heute wissen ihre Angehörigen nicht, was mit ihnen geschehen ist.

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