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Seychellen

Die Seychellen gewähren den Medien zunehmende Freiheiten, wodurch Fälle von Selbstzensur deutlich abgenommen haben. Inzwischen berichten Journalist*innen auch über heikle Themen wie Korruption und Vetternwirtschaft und üben Kritik an der Regierung. Neben den staatlichen haben sich private Medien etabliert; auch, wenn die Medienvielfalt aufgrund der Größe des Archipels nach wie vor überschaubar ist. Die im Oktober 2020 neu gewählte Staatsführung hält regelmäßig Pressekonferenzen ab; alle Medienvertreter*innen sind zur Teilnahme zugelassen. Sanktionen gegen Medien sind seltener geworden, können jedoch nach wie vor verhängt werden und mit extrem hohen Bußgeldern versehen sein.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 63 von 180
Subsahara-Afrika04.12.2020

Einschränkungen der Pressefreiheit wegen Corona

Reporter ohne Grenzen und Cartooning for Peace haben die Verstöße gegen die Informations- und Pressefreiheit, die im Zuge der Covid-19-Pandemie in Subsahara-Afrika zugenommen haben, dokumentiert. Gewalt gegenüber Medienschaffenden, neue repressive Regierungsdekrete und mangelnde staatliche Subventionen treten verstärkt auf.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Rangliste der Pressefreiheit 201918.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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